Gladbach im Abstiegskampf Polanski vor Wolfsburg-Duell unter Druck – was jetzt anders laufen muss
Gladbach-Trainer Eugen Polanski kämpft mit seiner Mannschaft um die Sicherung des Klassenerhalts.
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Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gastiert Borussia Mönchengladbach beim VfL Wolfsburg. Das Spiel hat Bedeutung weit über drei Punkte hinaus. Cheftrainer Eugen Polanski (40) steht zunehmend in der Kritik.
Bei den Fans, aber offenbar auch bei Sport-Boss Rouven Schröder (50), der für den Sommer bereits eine ergebnisoffene Saisonanalyse angekündigt hat. Was der Coach jetzt ändern muss.
Gladbach braucht Spielkontrolle
Fünferkette plus zwei Sechser gegen Heidenheim, defensives Hereinstellen gegen Mainz – das Rezept des 40-Jährigen geht nicht auf. Wer den Gegner so einlädt, macht ihn stark. Borussia braucht Spielkontrolle.
Wie „Bild.de“ berichtet, wäre in Wolfsburg der richtige Moment dafür: Die „Wölfe“ haben in dieser Saison bisher nur 2 von 15 Heimspielen gewonnen.
Nach dem 1:5-Debakel in Hoffenheim im Januar fand Polanski die richtigen Worte – sprach von fehlender Mentalität, forderte das Ende der Beschönigung. Die Fans standen hinter ihm.
Doch zuletzt, auch nach der Partie gegen Mainz, fiel das Urteil des Trainers über die eigene Leistung wieder zu positiv aus. Viele Anhänger haben ein feines Gespür dafür, was auf dem Rasen wirklich passiert. Wer das ignoriert, macht sich angreifbar.
Wael Mohya (17) sitzt oft auf der Bank – und wenn das Spiel auf Messers Schneide steht, kommt das Super-Juwel selten. Dabei bot das Duo Franck Honorat (29) und Giovanni Reyna (23) nach ihren Einwechslungen gegen Mainz kaum Argumente gegen den Teenager. Schlechter als die beiden kann der 17-Jährige es kaum machen.
Gerade Honorat braucht offenbar eine unmissverständliche Ansage. Der Franzose hatte in einem Interview Wechselabsichten geäußert – und wirkt seitdem, als habe er sich gedanklich längst aus der Bundesliga verabschiedet. Das ist für einen Abstiegskampf zu wenig. (red)
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