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Von Judith Malter

Borussia-Coach zeigt Herz Rose spricht Tabellenschlusslicht Mut zu

Borussia-Trainer Marco Rose winkt am Spielfeldrand in Mainz.

Borussias Trainer Marco Rose hat seine Zeit bei Mainz 05 nicht vergessen.

Mainz - Dass Borussias Trainer Marco Rose (44) eine Mainzer Vergangenheit hat, dürfte jedem bekannt sein. Dass der 44-Jährige aber abseits des Fußballplatzes noch immer Mainz im Herzen trägt, bewies der Coach der Fohlenelf jetzt in der Pressekonferenz nach dem knappen 3:2-Sieg in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.

Hintergrund: Nach dem 3:2-Sieg der Gladbacher ging Rose auch zu den Mainz-Spielern, tröstete sie mit aufbauenden Worten. Darauf angesprochen sagte er in der PK: „Ich war zehn Jahre hier und hatte die schönste Zeit als Fußballer. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und eine großartige Zeit hier im Verein erlebt. Der Verein ist stetig gewachsen. Ich habe in der Zeit tolle Mitspieler gehabt und es gibt viele Menschen drum herum, mit denen ich heute noch Kontakt habe. Auch meine Tochter wurde hier geboren. Also der Verein und die Stadt liegen mir schon sehr am Herzen.“

Rose: „Wünsche Mainz alles Gute“

Der Borussia-Coach weiter: „Heute war ich als Trainer von Borussia Mönchengladbach hier, aber ich wünsche Mainz ab jetzt alles Gute und hoffe, dass sie gestärkt aus so einer schweren Phase rauskommen und wieder den Spaß an Mainz und am Fußball finden können.“ Worte, die Balsam für die geschundene Mainzer Seele sein dürften. Denn nach der erneuten Niederlage stehen die 05er auch nach fünf Spieltagen noch ohne Punkt auf dem letzten Tabellenplatz.

Dennoch glaubt Rose daran, dass Mainz den Umbruch schaffen kann. „Ich glaube, dass man heute gesehen hat, dass die Jungs bereit sind zu investieren“, so Rose. Einen Masterplan für den Klassenerhalt wollte Rose seinem Herzensverein allerdings nicht geben. 

„Ich hänge zwar mit dem Herzen an Mainz, aber es ist nicht meine Aufgabe, schlau daher zu reden. Ich glaube, dass im Verein daran gearbeitet wird, Lösungen zu finden. Es ist auch eine Kopfsache. Es gibt immer Mittel und Wege. Das Entscheidende ist, dass man Energie ausstrahlt und diese auch miteinbringt. Man muss positiv bleiben und hart arbeiten. Aber das sind keine Sachen, die ich hier in Mainz jemandem neu erklären muss. Glaube versetzt Berge und ich glaube, dass es wichtig ist, dass die Jungs richtig an sich glauben.“

Die derzeitige Situation erinnere ihn an seine eigene Zeit als Spieler: „Ich erinnere mich daran, dass wir auch mal unter Kloppo in eine Saison mit fünf Niederlagen gestartet sind und danach haben wir das Derby in Kaiserslautern gewonnen", erklärt er.