„Nachlegen oder durchatmen?“Rose will immer galliges Gladbach in der Schlussphase

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Marco Rose konnte seinen Spielern in Augsburg gratulieren, obwohl Borussia Mönchengladbach bis zum Ende zittern musste beim 3:2.

Mönchengladbach - Die Crunch-Time hat bei Borussias 3:2 in Augsburg ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht. Es knirschte und es zermalmte die Nerven in der Schlussviertelstunde. Erst gelang Lars Stindl (31) scheinbar die Vorentscheidung in der 79. Minute, nur vier Minuten später antwortete Alfred Finnbogason (31) mit dem erneuten Anschlusstreffer. Doch diesmal ging es gut, anders als beim 2:2 in Leipzig und beim 1:1 gegen Hoffenheim.

Lars Stind lobt, wie sich Gladbach gewehrt hat

In den vergangenen fünf Gladbach-Spielen sind 20 Tore gefallen, acht davon in den letzten 15 Minuten. Vier Punkte verloren die Fohlen, zwei gewannen sie. Diesmal fehlten Finnbogason nach einem Eckball nur wenige Zentimeter zum Last-Minute-Ausgleich, zuvor hatten Jonas Hofmann (27) und Breel Embolo (23) Chancen auf einen kleinen Kantersieg vergeben.

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„Wie wir uns dann gewehrt haben, dass es nicht wieder passiert“, sagte Stindl mit Blick auf die vergangenen Last-Minute-Wackler, „das ist das, was wir brauchen, um so Spiele zu gewinnen.“

Borussia Mönchengladbach soll „das Ding komplett zumachen“

Bei vergleichbaren Unterfangen in der Zukunft sieht Trainer Marco Rose (43) allerdings noch Luft nach oben: „Nachlegen oder durchatmen? Die Antwort ist bei uns oft eher durchatmen. Da sollten wir ansetzen und noch galliger bleiben, um das Ding komplett zuzumachen.“

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Wie Borussia die Nummer in Augsburg durchzog, fand Rose dennoch nicht verkehrt. Auch wenn bis zum Ende Zittern angesagt war, weil das vierte Tor nicht fiel: „Wenn du das nicht schaffst, musst du in allen anderen Bereichen so aufmerksam und griffig bleiben, dass den Ball direkt zurückgewinnst und den Gegner nicht zu Torchancen kommen lässt. Du musst ständig nachschieben, Zweikämpfe gewinnen, on top bleiben in allen Bereichen. Das haben wir hinbekommen und bei der Ecke hinten raus das Quäntchen Glück gehabt. Aber das hatten wir uns auch verdient.“

Die Crunch-Time gegen den BVB am Samstag könnte es erneut in sich haben.

Trainer Eugen Polanski steht im Stadion.

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