Alarmstufe Rot bei den Fohlen So soll der Turnaround gegen Stuttgart gelingen
Maximilian Mittelstädt und Fabian Bredlow nach dem Spiel.
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Bei Borussia Mönchengladbach herrscht wieder dicke Luft!
Eine katastrophale zweite Saisonhälfte soll unbedingt abgewendet werden, dafür braucht es jetzt einen Umschwung. Die Moral ist aktuell wieder nicht die Beste, denn aus den vergangenen fünf Partien in der Liga sprang nur ein einziger Sieg heraus. Dieser alarmierende Abwärtstrend muss jetzt gestoppt werden.
Neue Verletzungssorgen bei Borussia Mönchengladbach
Polanski versprach auf der Medienrunde vor der Begegnung, seine Mannschaft werde entschlossener agieren – in der Defensive wie in der Offensive.
Die angespannte Lage wird durch Verletzungsprobleme weiter erschwert. Ganz frisch fehlt nun Kevin Diks. Fabio Chiarodia könnte zwar wieder mitmischen, aber es sieht stark danach aus, als würde Winter-Neuzugang Kota Takai die Position in der Verteidigung übernehmen.
Unklarheiten gibt es auch woanders: Nach seiner Zwangspause ist Philipp Sander noch nicht wieder bei voller Leistung. Man könnte darüber nachdenken, Joe Scally in die Abwehr zu beordern, damit Jens Castrop eine Chance von Beginn an bekommt, die er sich redlich erarbeitet hat. Links hinten hat wohl weiterhin Netz die besten Karten. Auf der Sechserposition dürfte Yannik Engelhardt trotz seiner jüngsten Formdelle seinen Platz behalten. Das berichtet „BMG-News“.
Im Angriff hakt es ebenfalls ordentlich. Das Sturmduo Haris Tabaković und Franck Honorat agiert häufig zu berechenbar, es mangelt an frischen Ideen. Weil auch Florian Neuhaus zuletzt nicht überzeugen konnte und seiner Topform nachläuft, fordern viele Fans jetzt lautstark eine Bewährungsprobe für Wael Mohya.
Ganz anders die Stimmung beim Kontrahenten: Der VfB Stuttgart kommt mit jeder Menge Liga-Selbstvertrauen. Unter der Leitung von Sebastian Hoeneß haben die Schwaben eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Sie stiegen vom Fast-Absteiger zum Vize-Champion und Gewinner des DFB-Pokals auf. In der laufenden Spielzeit peilt man erneut die Qualifikation für die Champions League an. Und sogar international in der Europa League tritt der VfB trotz der jüngsten 0:2-Niederlage bei der AS Rom stark auf und überzeugt mit sehenswertem Offensivfußball.
Der direkte Vergleich aus jüngerer Vergangenheit ist eindeutig aufseiten der Gäste: Sechs der letzten zehn Bundesliga-Begegnungen mit Gladbach hat Stuttgart gewonnen. Das erste Aufeinandertreffen dieser Saison ging ebenfalls mit 1:0 an den VfB. Ein Hoffnungsschimmer für die Fohlenelf könnte aber die hohe Beanspruchung der Stuttgarter sein. Der VfB muss im Januar ganze sechs Partien bestreiten, was nach der englischen Woche zu Ermüdungserscheinungen führen könnte – eine Gelegenheit, die Gladbach ergreifen muss.
Die Borussia startet als deutlicher Underdog in das Match. Besonders gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenregion hatte man jüngst Probleme. Die erste Begegnung der Saison bewies jedoch, dass Gladbach dem VfB Paroli bieten kann. Fest steht: Lässt man die Schwaben gewähren, sind sie als spielerisch zweitstärkstes Team der Liga nur schwer zu bezwingen. Die Fohlenelf muss also über den Kampf kommen, die erschöpften Stuttgarter unter Druck setzen und gleichzeitig das eigene spielerische Können wiederfinden, um für eine Sensation zu sorgen. (red)
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