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Von Piet van Riesenbeck

Wieder Elfer für Gladbach Borussias Frankreich-Rakete ist kaum zu stoppen

Borussias Marcus Thuram (2.v.r.) zieht gegen Schachtar Donezk einen Elfmeter.

Marcus Thuram (2.v.r) wird von Schachtars Sergiy Krystov (r.) im Strafraum gefällt.

Mönchengladbach - Borussia und die Elfmeter: Bei der erneuten Galavorstellung in der Champions League gegen Schachtar Donezk (4:0) sind die Fohlen wieder mal per Strafstoß auf die Siegerstraße eingebogen.

Sechster Elfer im 13. Saison-Spiel

Lars Stindls (32) Treffer in der 17. Spielminute war bereits der sechste vom Punkt in dieser Saison – im 13. Spiel. Das ist jetzt schon einer mehr als in der gesamten Vorsaision, in der Stindl (drei) und Ramy Bensebaini (25, zwei) insgesamt fünf Mal vollstreckten – Alassane Plea und (27) und Breel Embolo (23) scheiterten zwei Mal.

Dabei ging die Elfer-Saison der Fohlen überhaupt nicht gut los: Bei der 0:3-Auftaktniederlage gegen Borussia Dortmund haderte Borussia noch mit dem Schiri-Pech. Nach einer Grätsche von Bensebaini gegen Giovanni Reyna (18) vollstreckte Erling Haaland (20). Wenige Minuten später pfiff Felix Brych (45) bei einer ähnlichen Aktion von Mats Hummels (31) gegen Marcus Thuram (23) Abstoß.

Das Glück hat sich gewandelt: Insbesondere für Thuram. Der Franzose holte gegen Donezk bereits den fünften Strafstoß in dieser Saison heraus. Wie schon gegen Union Berlin (1:1), 1. FC Köln (3:1), VfL Wolfsburg (1:1) und Inter Mailand (2:2) verwandelten seine Mitspieler – macht fünf Elfmeter-Assists für den Franzosen. Vier Mal wurde der Neu-Nationalspieler im Sechzehner gefoult. Gegen Mainz 05 (3:2) wurde sein Schuss mit der Hand geblockt.

Wenn Thuram mit dem Ball in den Strafraum marschiert, ist der Franzose extrem schwer zu verteidigen. Der Angreifer vereint Geschwindigkeit und Physis wie kaum ein Zweiter. In der vergangenen Saison brachte er eine Spitzengeschwindigkeit von 35,6 km/h auf den Rasen. Aufgrund seiner Masse von fast 90 Kilogramm lässt sich Thuram dazu kaum abdrängen.

Thuram: Fünfter Elfer für Borussia

Die Erfahrung machte jetzt auch Schachtars Serhiy Krystov (29). Der Innenverteidiger wurde vor seiner missglückten Grätsche erst überlaufen, prallte dann am wuchtigen Oberkörper des Gladbachers ab und geriet aus dem Gleichgewicht. In Rückenlage konnte sich der Ukrainer nur noch mit einem Foul helfen.

Aktuell profitiert „Tikus“ allerdings auch von zwei allgemeinen Entwicklungen in der Bundesliga. Zum einen herrscht Elferflut: Bis zum siebten Spieltag wurde 30 Mal auf den Punkt gezeigt – Höchststand. Drei weitere gab es am achten Spieltag.

Plus: Die Schützen sind in dieser Saison unglaublich sicher. 30 von 33 Elfmeter fanden bislang den Weg ins Netz. Eine Trefferquote von mehr als 90 Prozent. Normalerweise geht man davon aus, dass einer von vier Schützen scheitert. Besonders nervenstark sind in dieser Saison die Fohlen: Stindl, Bensebaini und Jonas Hofmann (28) erreichen bis dato 100 Prozent.