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Von Piet van Riesenbeck

Trikotverkäufe geben Hinweis Ist dieses Fohlen Borussias Fan-Favorit?

Florian Neuhaus, Ramy Bensebaini, Jonas Hofmann und Marcus Thuram (v.l.) feiern einen Treffer gegen VfL Wolfsburg.

Florian Neuhaus, Ramy Bensebaini, Jonas Hofmann und Marcus Thuram (v.l.) jubeln im Spiel gegen Wolfsburg.

Mönchengladbach - Bei Borussia ist traditionell die Mannschaft der Star. Heldenverehrung gibt es am Niederrhein nur im Kollektiv – für das Team als Summe seiner Einzelspieler.

Borussia: Die Mannschaft als einzig wahrer Star

„Die Seele brennt, für unseren einzig wahren Star“, heißt es schon in der Vereins-Hymne und gemeint ist damit: „Für Mönchengladbach VfL Borussia.“

Der Personenkult um Fußball-Stars nahm zwar mit Günter Netzer (76) in Mönchengladbach quasi seinen Anfang. Doch selbst den zog es nach Madrid, als der Hype zu groß wurde und das Ego immer wieder mit dem des Meister-Trainers Hennes Weisweiler (†63) kollidierte.

Borussia Mönchengladbach unter Rose als Team stark

Mega-Buhei um einen einzigen Spieler wird am Niederrhein derzeit auch nicht gemacht. Im Team von Marco Rose (44) mimt kein Profi medienwirksam den Exzentriker, was offenkundig auch nicht dazu führt, dass die Atmosphäre in der Kabine belastet sein könnte. 

Die Ausgewogenheit zeigt sich auch bei den Torschützen. Die 20 Treffer der Gladbacher in Liga, Pokal und Champions League verteilen sich auf elf Spieler – vier Mal traf Top-Scorer Hofmann. Das macht die Fohlen für den Gegner besonders schwer auszurechnen und unabhängig vom Verletzungspech einzelner.

Trikot-Flocks: Welches Fohlen hat die Nase vorn?

Einen klaren Fan-Liebling gibt es in Gladbach also eigentlich nicht. Oder doch? „Sky Sport” hat nun ermittelt, welche drei Spieler bei den Trikot-Beflockungen in ihrem Klub (nur der FC Augsburg und Bayern machten keine Angaben) die Nase vorn haben. Daraus lässt sich auch für Borussia zumindest eine Tendenz ableiten.

Die Nummer drei bei den Fohlen-Fans: Stürmer Alassane Plea (27). Der Franzose ist seit zwei Jahren am Niederrhein und traf in beiden Jahren in der Bundesliga zweistellig. In der vergangenen Saison wurde der frischgebackene Papa zudem mannschaftsdienlicher: Zu seinen zehn Toren legte er zehn weitere für die Mitspieler auf. Das kommt bei den Anhängern offenbar an.

Marcus Thuram ist der Trikot-Favorit der Fohlen-Fans

Noch vor Plea liegt bei den Trikot-Beflockungen der Kapitän. Lars Stindl (32) gibt auf dem Platz immer sichtbar 100 Prozent und geht in schwierigen Situationen voran. Unvergessen sein Dreierpack im Euro-League-Achtelfinale gegen Florenz 2017.

Sehen Sie in der Galerie, welches Trikot bei Ihrem Klub besonders beliebt ist:

Der König der Trikot-Verkäufe ist aber ein anderer: Marcus Thuram (23) hat sich binnen eines Jahres in die Herzen der Fohlen-Fans geballert – und getanzt. Seine Tore, seine Eckfahnen-Zeremonie sowie seine starke Geste gegen Rassismus beim Spiel gegen Union Berlin im Mai brachten dem Weltmeister-Sohn auf Anhieb Kult-Status ein.

Thuram: Real-Doppelpacker ist Gladbachs Trikot-Favorit

In der laufenden Saison hat Thuram mit einem Doppelpack gegen Real Madrid nachgelegt und sich auch international in den Fokus gespielt. Zudem hat der Gladbacher Trikot-Liebling eine neue Qualität entwickelt: Das Ziehen von Strafstößen.

Mit dieser Geste setzte Marcus Thuram nach seinem Treffer gegen Union Berlin im Mai ein Zeichen gegen Rassismus.

Marcus Thuram setzt nach seinem Treffer gegen Union Berlin im Mai ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Gegen Köln, Wolfsburg, Mailand und Mainz holte der Franzose vier klare Elfer raus, ohne dass dabei der Verdacht einer Schwalbe aufgekommen wäre. Alle vier wurden verwandelt: Zwei Mal Hofmann, Ramy Bensebaini (25) und Stindl trafen. Selbst bei Elfmetern gilt in Gladbach: Die Mannschaft ist der Star.