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Von Judith Malter, Antonia Raabe

2:1 gegen Freiburg! Thuram bringt Borussia nach Rückstand zurück auf die Siegesstraße

Gladbachs Marcus Thuram zieht ab zum 2-1 gegen den SC Freiburg am 3. April 2021.

Marcus Thuram brachte die Gladbacher mit einem Doppelpack gegen den SC Freiburg zurück auf die Siegesstraße. Die Partie endete 2:1.

Mönchengladbach - Die Negativserie ist nun wohl endgültig beendet! Nachdem die Elf von Trainer Marco Rose (44) vor der Länderspielpause (20. März 2021) bereits einen 3:0-Sieg bei Schalke 04 holte, schlug die Elf vom Niederrhein am Samstagabend (3. April 2021) auch den SC Freiburg. Die Partie endete nach Toren von Freiburgs Sallai und einem Doppelschlag von Gladbachs Thuram mit 2:1.

  • Gladbach gewann am Samstagabend 2:1 gegen den SC Freiburg
  • Marcus Thuram brachte die Fohlen nach einem zwischenzeitlichen Rückstand mit einem Doppelschlag zurück auf die Siegesstraße
  • Borussia gelingt nach dem Sieg auf Schalke der nächste Erfolg

Gladbach holt Rückstand auf und besiegt Freiburg 2:1

Ganz so euphorisch wollte Rose den Sieg seines Teams gegen die Breisgauer allerdings nicht kommentieren: „Wir haben jetzt erstmal zwei Spiele in Folge gewonnen und fahren am kommenden Wochenende nach Berlin, wo wir die Serie ausbauen wollen“, sagte er nach dem 2:1 seiner Mannschaft. Besonders lobte der 44-Jährige, dass sein Team einen Rückstand aufgeholt und schließlich in einer umkämpften Partie sogar gedreht hatte.

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Dabei hatten sich die ersten zehn Minuten des Abendspiels in der Bundesliga eher ausgeglichen gestaltet: Borussia war um einen ruhigen und geordneten Spielaufbau bemüht, Freiburg versuchte erste Nadelstiche zu setzen, wurde aber von den Gladbachern an größeren Möglichkeiten gehindert.

Etwas überraschend kam daher auch die Führung der Gäste nach zehn Minuten, die aus der ersten Chance entstand: Günter schickte Demirovic über links, der schließlich Sallai bediente. Borussias Beyer, der den kurzfristig ausgefallenen Elvedi in der Innenverteidigung vertrat, konnte den Ungarn nicht stoppen, sodass er im Strafraum völlig frei aus sieben Metern ins rechte Eck einschob. Gladbachs Sommer war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den 0:1-Rückstand seines Teams aber nicht mehr verhindern.

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In der Folge waren die Gladbacher zwar um den Ausgleich bemüht, scheiterten aber bei ihren Versuchen zunächst an den Freiburgern. Diese setzten in der Offensive weiter Nadelstiche, sodass nach 22 Minuten fast die Führung noch ausgebaut worden wäre, als erneut Demirovic Sallai auf die Reise schickte und dieser sich auf der linken Seite durchsetzte. Diesmal parierte Sommer den erneuten Schuss des Ungarn jedoch, sodass es zur Pause nur knapp 1:0 für die Gäste aus dem Breisgau stand.

Gladbachs Thuram bringt die Wende im zweiten Durchgang

Im zweiten Durchgang versuchte Trainer Marco Rose durch die Einwechslung von Denis Zakaria für Hannes Wolf, der in der ersten Halbzeit nahezu gar nicht in Erscheinung trat, neue Akzente zu setzen. Und: Die Umstellung in der Mannschaft schien zu funktionieren. Denn: In der 53. Minute landete nach einer langen Flanke von Ginter über Stindl der Ball bei Thuram, der aus der Drehung zum 1:1 traf. Etwas Glück für die Fohlen war allerdings dabei: Freiburgs Santamaria hatte den Ball unhaltbar für Torhüter Müller abgefälscht.

Thuram war es auch, der die Fohlen nach 60 Minuten zurück auf die Siegesstraße brachte. Von Kramer mit einem Klasse-Pass in den Lauf bedient, legte der Franzose einen Sprint hin und setzte sich damit gegen Freiburgs Lienhart durch. Torhüter Müller umkurvte er schließlich gekonnt, sodass er nur noch ins leere Tor einschieben musste – 2:1 für die Fohlen.

Kurz darauf klingelte es abermals im Kasten der Freiburger: Nach einem Pass von Plea auf Stindl kam der Ball zu Santamaria, der unglücklich ins eigenen Tor traf. Der Treffer wurde wegen eines angeblich im Voraus von Lainer begangenen Fouls nicht gegeben, sodass es beim 2:1 bleib.

Diesen Spielstand verteidigten die Fohlen dann auch bis zum Ende leidenschaftlich – und mit ordentlich Glück.  Denn die Freiburger erzielten in der Nachspielzeit fast noch den Ausgleich durch Schlotterbeck. Da Mitspieler Höler zuvor aber im Abseits gewesen war, erkannte Schiedsrichter Christian Dingert den Treffer nicht an, sodass am Ende ein knapper und glücklicher, jedoch auch verdienter Sieg für Borussia zu Buche stand.

Gladbach durch Sieg jetzt auf Tabellenplatz sieben

„Ich glaube, dass dieser Sieg wichtig war und den Jungs guttut“, befand Trainer Rose nach der Partie und sprach damit sicherlich allen Gladbachern aus der Seele. „Die Jungs haben sich den Sieg über ihre Moral, ihren Kampf und guten Fußball in der zweiten Halbzeit verdient.“

Durch den zweiten Sieg in Folge springen die Fohlen mit nun 39 Zählern vorübergehend auf den siebten Tabellenplatz, der mit etwas Glück sogar die Teilnahme in der neuen Europa-Conference-League bedeuten könnte.