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Von Jannik Sorgatz

„Flaco und die Büffelherde“ Misslungene Premiere für Gladbachs Sturm-Quartett

Marcus Thuram und seine Sturmkollegen von Borussia Mönchengladbach hatten auf Schalke ihre Probleme.

Marcus Thuram und seine Sturmkollegen von Borussia Mönchengladbach hatten auf Schalke ihre Probleme.

Mönchengladbach - Als „Flaco und die Büffelherde“ haben sie sich in der Hinrunde einen Namen gemacht, in allen Wettbewerben 27 von 40 Pflichtspieltoren erzielt. Doch Patrick Herrmann (28), Marcus Thuram (22), Breel Embolo (22) und Alassane Plea (26) mussten stets Arbeitsteilung betreiben, hatten sie noch in keiner Minute gemeinsam auf dem Platz gestanden – bis Trainer Marco Rose (43) alle vier Angreifer bei der 0:2-Pleite auf Schalke sogar von Beginn an von der Leine ließ.

Breel Embolo bleibt ohne Torschuss

Das wirkte auf den ersten Blick zwar waghalsig, kam aber gar nicht so überraschend. „Alle haben gut gearbeitet in der Vorbereitung und sich angeboten. Breel wollte unbedingt dieses Spiel auf Schalke haben, das hat er bekommen“, erklärte Rose. Für das Sturm-Quartett gab es gute Argumente, nicht nur wegen Embolos Rückkehr.

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Allerdings zündete die Idee nur für zehn Minuten, als Herrmann vor der Pause zwei gefährliche Abschlüsse hatte und Schalkes Michael Gregoritsch (25) einen Thuram-Kopfball von der Linie kratzte. Embolo blieb komplett ohne Torschuss-Beteiligung, Plea feuerte mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit aus der Distanz. „Es gab Möglichkeiten und ein paar Situationen, die zwar nicht zu Chancen führten. Aber wenn Breel den Kontakt richtig nimmt oder wir den Pass länger spielen, steht er zwei, drei Mal alleine vorm Torhüter“, hielt Trainer Rose dennoch fest.

Patrick Herrmann suchte auf GladbachLIVE-Nachfrage nach Erklärungen für die offensive Harmlosigkeit: „Schalke hat viele lange Bälle auf Gregoritsch geschlagen. Da müssen wir vorne mehr Druck machen oder die Bälle unterbinden.“ Überhaupt habe Borussia das hohe Pressing in dieser Saison schon deutlich besser fabriziert. „Wir sind spielerisch nicht so ins Spiel gekommen, wie es uns gut tut“, fasste Herrmann zusammen.

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Da Rose keinem seiner Torjäger einen Startelf-Platz abschlagen wollte, gab auch weniger kreativen Anschub aus dem Mittelfeld: Denis Zakaria (23) hatte auf der Sechs so viel Raum zu verteidigen, dass sogar Gladbachs Mittelfeld-Krake mal an ihre Grenzen stieß. Nach der Pause rückte er in die Dreierkette, Jonas Hofmann (27) blieb im Zentrum vor der Abwehr alleine zurück und konnte den überaus galligen Schalkern in entscheidenden Szenen nicht die Stirn bieten.

„Breel wollte unbedingt dieses Spiel auf Schalke haben, das hat er bekommen“, sagte Marco Rose über den Rückkehrer.

„Breel wollte unbedingt dieses Spiel auf Schalke haben, das hat er bekommen“, sagte Marco Rose über den Rückkehrer.

Was Borussia vorne probierte und woran sie scheiterte, hatte weiter hinten also weitreichende Folgen. Unmittelbar nach dem 0:2 war für Herrmann Feierabend. „Flaco und die Büffelherde“ klingt wie Western-Klassiker, wurde auf Schalke aber alles andere als ein Kassenschlager.

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Während Herrmann, Thuram, Embolo und Plea schon zu Hause waren, testeten die Reservisten am Samstagmorgen gegen den MSV Duisburg (hier lesen Sie mehr). Ein kleiner Hoffnungsschimmer für das Sturm-Quartett, dass eine Wiederholung des Schalke-Experiments nicht ausgeschlossen ist: Das große Hufescharren von Lars Stindl (31), Florian Neuhaus (22), Laszlo Bénes, Christoph Kramer (28) und Raffael (34) gab es beim 1:3 gegen den Drittligisten auch nicht zu sehen.

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