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Von Judith Malter

Nach Abbau Was passiert mit dem Pappkameraden von Gladbach-Trainer Rose?

Rund 20.000 Pappkameraden zierten bis zuletzt den Borussia-Park. Nun werden sie nach und nach abgebaut.

Rund 20.000 Pappkameraden zierten bis zuletzt den Borussia-Park. Nun werden sie nach und nach abgebaut.

Mönchengladbach - Dass Borussias Pappkameraden-Aktion etwas Besonderes war, steht außer Frage. Die Aktion, bei der rund 20.000 Fans ihr Ebenbild aus Pappe auf die Tribünen im Borussia-Park stellten, um die Fohlen so wenigstens ein bisschen bei den Geisterspielen unterstützen zu können, sorgte für Begeisterung im In- und Ausland.

Auch Borussias Trainer Marco Rose (43) betonte in Interviews immer wieder, wie gut ihm die Aktion gefällt.

Rose: Beeindruckende Entwicklung der Aktion

„Es hat sich sehr gut angefühlt, vor den Pappaufstellern im Stadion zu spielen“, lobte der VfL-Coach, darauf angesprochen nach der ersten Trainingseinheit der Saisonvorbereitung. „Es war interessant zu beobachten, wie die Aktion sich immer weiter entwickelt hat und aus anfangs 2000 Aufstellern irgendwann 20.000 wurden.“ Das habe auch bei den gegnerischen Teams mächtig Eindruck gemacht und Borussias Mannschaft in den Geisterspielen ein Stück weit getragen.

Nun, da die DFL an Konzepten für die teilweise Rückkehr der Fans in die Stadien arbeitet, werden die Pappkameraden jedoch nach und nach aus dem Borussia-Park entfernt. Besitzer können sie bis zum 16. August im Stadion der Fohlen abholen. Auch die Papp-Doppelgänger von Spielern und Trainerteam der Fohlenelf, die sich ebenfalls unter die Papp-Fans gemischt hatten, verschwinden somit wieder von den Rängen.

Borussia-Coach Rose als Pappaufsteller im Schlafzimmer?

Das wirft allerdings die Frage auf, was mit dem Aufsteller von Trainer Rose passiert. Er sagt lachend: „Keine Ahnung, darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken gemacht. Und es hat deshalb auch noch niemand mit mir gesprochen.“ Dann lässt sich Rose allerdings zu einem schlüpfrigen Vorschlag hinreißen: „Vielleicht möchte ja jemand von euch meinen Pappkameraden haben und ihn bei sich im Schlafzimmer aufstellen.“

Auch, wenn das Angebot des Borussia-Trainers sicherlich verlockend für Bewundererinnen und Bewunderer sein dürfte, war der Vorschlag wohl nicht ganz ernst gemeint. Fest steht jedoch: So gut die Aktion mit den Pappfans Rose auch gefiel, die echten Anhänger der Fohlen konnte auch sie nicht ersetzen. „Ich freue mich schon sehr darauf, wenn die 20.000, die als Pappkameraden im Stadion waren, wieder aus Fleisch und Blut bei unseren Heimspielen dabei sein dürfen“, merkt Rose an.

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das bald der Fall sein wird. Platz genug wird nach dem Entfernen der Pappkameraden in jedem Fall sein.