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Von Antonia Raabe

Gladbach-Weltmeister vor EM-Beginn Kramer: „Frankreich und Portugal hätten uns lieber nicht in der Gruppe“

Gladbach-Profi Christoph Kramer mit dem WM-Pokal und Sieger-Medaille nach Deutschlands Finaltriumph am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro gegen Argentinien.

Gladbach-Profi Christoph Kramer mit dem WM-Pokal und Sieger-Medaille nach Deutschlands Finaltriumph am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro gegen Argentinien. 

Mönchengladbach - Gladbachs Christoph Kramer (30) ist bei der Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli 2021) als TV-Experte für das ZDF dabei und traut dem deutschen Team viel zu. „Frankreich und Portugal hätten uns lieber nicht in der Gruppe, da bin ich mir sicher“, sagt der Weltmeister von 2014 im Interview. Zudem spricht er über eine potentielle Rückkehr in die Nationalmannschaft, verrät, was er vom neuen Bundestrainer Hansi Flick (56) hält und von welchem Verein er seit der Kindheit träumt.

  • Gladbachs Christoph Kramer ist bei EM als TV-Experte für das ZDF dabei
  • Im Interview hat er unter anderem über Deutschlands Titelchancen und eine mögliche Rückkehr ins Nationalteam gesprochen
  • Kramer sagt außerdem zu einem möglichen Wechsel aus Gladbach: „Ein Gesamtpaket, das mich umdenken lassen könnte, ist schwer vorstellbar“

Auf die Frage, ob Deutschland den Titel holen kann, sagt Christoph Kramer im Interview mit der „Bild-Zeitung“: „Ich kann mir das gut vorstellen. Natürlich brauchen wir auch Glück, doch unserer Mannschaft ist viel zuzutrauen.“

Gladbachs Kramer: „Flick wird für frischen Wind sorgen!“

Das Turnier ist Joachim Löws (61) letzte große Amtshandlung als Nationalcoach, danach übernimmt Hansi Flick (56) das Amt des Bundestrainers.

„Der DFB hat unter Joachim Löw unfassbar gute Arbeit geleistet. Hansi kennt die Abläufe und kann sie weiterführen. Darüber hinaus hat er eine eigene Handschrift, die er mit einbringen wird. Ich halte es für einen logischen Schritt. Flick wird auf jeden Fall für frischen Wind sorgen“, sagt Kramer zum bevorstehenden Wechsel.

Ob sich der Gladbach-Spieler Hoffnungen mache, unter Flick nochmal in die Nationalmannschaft berufen zu werden?

„Ich weiß nicht. Derzeit bin ich im Urlaub und froh, dass eine kräftezehrende Saison vorbei ist. Momentan habe ich keinen Gedanken an die Nationalmannschaft. Aber: Abschreiben möchte ich das Thema nicht. Im Fußball kann‘s schnell gehen“, so der Mittelfeldspieler.

Weltmeister schließt Rückkehr in Nationalteam nicht aus

Allerdings: „Wahrscheinlich würde ich die WM 2022 in Katar als Spieler oder TV-Experte nicht begleiten“, so Kramer. Denn: „Das ist ein sensibles Thema. Wir alle kennen die Probleme in Katar. Ich weiß nicht, ob ich als Einzelner etwas ausrichten könnte. Klar ist aber auch: In Katar muss was passieren. In der heutigen Zeit dürfen Menschenrechtsverletzungen nicht sein.“

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Seit 2013 spielt Christoph Kramer mit Unterbrechungen für die Elf vom Niederrhein. Als Leihspieler von Bayer Leverkusen spielte er bis 2015 bei den Gladbachern, ging dann erstmal wieder zurück zur Werkself. Nur ein Jahr später, 2016, unterzeichnete er erneut bei der Borussia. Sein Vertrag läuft bis 2023. 

Zum Thema Vereinswechsel sagt der 30-Jährige: „Ein Gesamtpaket, das mich umdenken lassen könnte, ist schwer vorstellbar.“

„Ich mache meine Entscheidungen nicht vom Geld abhängig. Ab einem gewissen Gehaltsniveau darf das nicht mehr der entscheidende Faktor sein“, betont er. 

Kramer schwärmt seit Kindertagen für den FC Barcelona

Eine Ausnahme würde Kramer vielleicht nur bei einem Verein machen. „Seit meiner Kindheit schwärme ich für den FC Barcelona. Alleine, wenn ich das Trikot sehe! Das ist der Verein, den ich immer bewundert habe. Aber ich glaube nicht, dass jemand aus Barcelona anrufen wird“, so der Weltmeister.