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Von Bela Csanyi

Hilflos in seiner Gladbacher Wohnung  Borussia-Legende Wolfgang Kleff schildert Corona-Drama

Wolfgang Kleff litt schwer an den Folgen einer Corona-Erkrankung und lag zwei Tage hilflos auf dem Boden seiner Wohnung.

Wolfgang Kleff, hier bei der 50-Jahr-Feier zur ersten Meisterschaft von Borussia Mönchengladbach im November 2016, lag nach seiner Corona-Erkrankung lange im Krankenhaus. 

Mönchengladbach - Corona-Schock um eine Gladbacher Legende. Borussia-Urgestein Wolfgang Kleff (74) erwischte das Virus vor einigen Wochen, der fünfmalige Meisterkeeper gehört wegen Vorerkrankungen und Herzproblemen der Risikogruppe an – und hätte die Infektion beinahe nicht überstanden.

  • Borussia-Legende Wolfgang Kleff berichtet von Corona-Erkrankung
  • Kleff lag zwei Tage hilflos in seiner Wohnung
  • Wolfgang Kleff nach Corona-Schock auf dem Weg der Besserung

Über zwei Wochen wurde Kleff im Elisabeth-Krankenhaus in Rheydt behandelt, er beklagte den Verlust seines Geruchs- und Geschmackssinss. Noch viel schlimmer: Bevor Familienmitglieder ihn geschwächt in seiner Wohnung entdeckten, lag Kleff nach eigenen Angaben zwei Tage lang hilflos auf dem Boden.

Wolfgang Kleff hilflos aufgegriffen

„Ich weiß nur noch, dass zig Polizeiautos und Krankenwagen da waren. Die wollten mich erst gar nicht mitnehmen, weil sie dachten, ich wäre betrunken“, berichtete Kleff der „Bild“. Zuvor sei er von seinem Sofa auf den Boden gesackt, habe sich dort nicht mehr regen können.

Weil er anschließend auch nicht mehr ans Telefon gehen konnte, machten sich seine getrennt von ihm lebende Freundin sowie sein Sohn immer größere Sorgen. Sie verständigten schließlich die Polizei, die sich gewaltsam Zutritt zu seiner Wohnung verschaffen musste.

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Das Eingreifen seiner Liebsten war für Kleff die Rettung. Erleichtert sagt er: „Wenn mich keiner vermisst hätte, wäre ich jetzt schon am verwesen…“

Borussia-Urgestein Wolfgang Kleff wieder wohlauf

Über die Zeit von Wolfgang Kleff im Krankenhaus hatte GladbachLive bereits Anfang April berichtet. Rückblickend erklärt er, dass die lange Isolation an ihm nagte, ihn zum Nachdenken brachte. Nach der Entlassung besserte sich auch Kleffs Zustand wieder.

Heute ist er schon wieder gewohnt optimistisch, erklärt vollmundig: „Der Tod macht mir keine Angst mehr. Ich will nur nicht jämmerlich eingehen. Aber bis dahin möchte ich noch ein paar Jahre schön Wetter haben.”