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Von Achim Müller

Gladbach und das Xhaka-Modell Verhökert Bayern Bad Boy Cuisance – dann kassiert Borussia erneut ab

Ex-Borussia-Pflegel und Bayern-Profi Michael Cuisance (vorne) im Duell mit Weltmeister-Fohlen Christoph Kramer. Sollten die Münchner Cuisance verkaufen, winkt Gladbach ein Nachschlag.

Ex-Borussia-Pflegel und Bayern-Profi Michael Cuisance (vorne) im Duell mit Weltmeister-Fohlen Christoph Kramer. Sollten die Münchner Cuisance verkaufen, winkt Gladbach ein Nachschlag.  

Mönchengladbach - Michael Cuisance. Eine Name, der in Gladbach für so manchen Fan im Umfeld der Borussia zum Reizthema geworden ist. Stichwort: Bad Boy.

Talent provozierte Abgang beim VfL

Wir erinnern uns: Nicht nur mit offenen Fußball-Schuhen im Training, nach GladbachLIVE-Infos auch mit Pöbel-Attacken gegenüber einigen Verantwortlichen beim VfL, pflegelte sich der hochbegabte Franzose im vergangenen Sommer zum FC Bayern. Die Münchner zahlten für „Mika“ zwölf Millionen Euro Ablöse, Gladbach nahm dafür den Verlust eines absoluten Top-Talentes in Kauf.

Cuisance darf sich nun zwar auch deutscher Meister und Pokalsieger nennen, hat bei den Bayern trotz einiger Einsätze in der Schlussphase der vergangenen Saison jedoch kaum Chancen auf eine Stammplatzgarantie. Diese hatte der 20-Jährige einst in Gladbach gefordert, als Bayern-Profi dürfte das weiterhin eher Wunschdenken sein.

Nun sind (nicht zum ersten Mal) Wechselgerüchte an der Säbener Straße in München um Cuisance aufgepoppt. Olympique Marseille soll konkret bei den Bayern-Bossen nachgehakt haben, ob Cuisance für den Champions League-Sieger von 1993 zu haben sei. Ob Verkauf, Leihe, oder kein Thema – die Bayern-Granden haben alles in der Hand und somit mehrere Optionen.

Sollte es beim Rekordmeister zu einem Verkauf des Mittelfeldspielers mit Rotzbengel-Attitüden kommen – für diesen Fall soll Fohlen-Manager Max Eberl (46) einst vorgesorgt haben. Angeblich kassiert Borussia noch mal mit, wenn die Bayern Cuisance verschachern sollten. Eberl hat in den vergangenen Jahren jede Menge auf dem Transfermarkt gelernt, er zählt mittlerweile zu den Besten seines Faches.

Manager Max Eberl kennt das „Spiel“

So soll das Beispiel Granit Xhaka (27) die Leitplanken für Cuisance gesetzt haben. 2012 hatte Eberl Europas Top-Talent Xhaka für neun Millionen Euro aus Basel loseisen können. Dafür den Schweizern jedoch eine Zuschlag-Klausel zugestehen müssen. Rund 15 Prozent (!) vom Gewinn bei einem Weiterverkauf Xhakas soll Basel seinerzeit ausgehandelt haben.

Der Schweizer Nationalspieler ging 2016 schließlich für 45 Millionen Euro vom VfL zu Arsenal London in Premier League. Basel kassierte also im Nachhinein noch einmal ordentlich mit. Sollte Bayern nun Cuisance veräußern – dann dürfte Gladbach auch noch mal mitkassieren. Bei einem Leih-Deal allerdings nicht.

„Mika“ hat beim Rekordmeister noch einen Kontrakt bis 2024, sein Marktwert liegt bei rund zehn Millionen Euro. Sein jetziger Trainer, Double-Sieger Hansi Flick (55), sagt über den Franzosen: „Er entwickelt sich sehr gut und alles was künftig kommt, weiß ich nicht. Die ganzen Meldungen zu möglichen Transfers lese ich überhaupt nicht, weil da jeden Tag irgendwas anderes steht.“

Bayern agiert, Eberl hat vorgesorgt

Greifen wir an dieser Stelle den Flick-Ball bewusst auf: Was auch immer über Bayern berichtet wird – im Fall Cuisance hat Gladbach-Schlitzohr Eberl bei einem Weiterverkauf Borussias Interessen abgesichert.