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Von Achim Müller

Neues Fohlen-Haus Gladbachs Finanz-Chef verrät weitere Details

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach dürfen sich freuen. Der Verein plant, ihnen ein neues Profileistungszentrum zu bauen.

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach dürfen sich freuen. Der Verein plant, ihnen ein neues Profileistungszentrum zu bauen.

Mönchengladbach - Bei Borussia bereitet das sogenannte Team Sport die Fohlen auf das Prestige-Duell am Samstag (18.30 Uhr) bei Nachbar Fortuna Düsseldorf vor. Im Schatten der sportlichen Bühne ist derzeit zugleich noch eine weitere VfL-Crew umtriebig und aktiv. Gemeint ist das Team Entscheider und Macher um Big Boss Rolf Königs (78) und Geschäftsführer Stephan Schippers (52).

Gladbachs Präsidium geht das nächste Projekt in Sachen Zukunft gestalten und Infrastruktur ausbauen mit Verve an. Das neue Profi-Haus auf dem rund 21 Hektar großen Vereinsgelände soll kommen. In Sachen erster Spatenstich samt konkreter Planungs-Kosten für den Bau halten sich die Verantwortlichen bislang noch bedeckt. Aber das nächste Millionen-Invest liegt in der Schublade.

Geld für Profi-Haus muss Borussia noch verdienen

Schippers sagte im GladbachLIVE-Talk: „Wir sind uns einig, dass wir möglichst zügig in die Projektierung hineingehen können. Dafür sind gewisse Rahmenbedingungen nötig. Das Geld müssen wir zum großen Teil verdienen. Das steht bei uns auf der Agenda, so wie wir alles im Borussia-Park finanziert haben.“

Bedeutet: Borussia wird das neue Lizenzspieler-Haus verwirklichen, aber dafür kein wirtschaftliches Vabanquespiel eingehen. Im operativen Geschäft hat der VfL keine Schulden. Und: Mit einem Umschuldungs-Coup hatten Schippers & Co. Mitte 2017 die ausstehenden Kredite für die eigene Arena (54.022 Plätze) auf 48 Millionen Euro gedrückt, seither zahlt der Klub mit rund vier Millionen jährlich das Stadion ab, 2029 sollen diese Geldleihen ausgelöst sein.

Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers beim Besuch der GladbachLIVE-Redaktion im Nordpark.

Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers beim Besuch der GladbachLIVE-Redaktion im Nordpark.

Beim im Februar 2019 eröffneten Schmuckkästchen „Borussia 8 Grad“ (inklusive Vier-Sterne-Hotel, Erlebniswelt und XXL-Fanshop) wurden rund 31 Millionen Euro (zehn Millionen Eigenkapital plus Darlehen) in die Hand genommen.

Auch an das Team hinter der Mannschaft wird gedacht

Schippers sagt mit Blick auf das neue Projekt Profi-Haus: „Wir haben lediglich noch zwei Darlehen: Einmal das Rest-Darlehen des Stadions und das, was wir für Borussia-8-Grad aufgenommen haben. Die beiden Darlehen sind da, alles andere ist nichts mit Fremdfinanzierung unterlegt, auch kein Spieler - gar nichts. Ähnlich analog wollen wir das auch für dieses Gebäude sehen.“

Schippers ergänzt: „Wir haben sechseinhalb Jahre für Borussia-8-Grad gebraucht. Das ist sehr gut gelungen. Das ist das i-Tüpfelchen auf diesem Borussia-Park mit den ganzen Funktionen, die dort untergebracht sind. Das macht Sinn untereinander und genauso werden wir es für die Profis machen. Es ist ja nicht nur für die Profis, sondern auch für den Staff, also die Mannschaft um die Mannschaft herum.“

Schippers betont zudem, dass der Verein aus reinem Selbstzweck das nächste Bauprojekt angehe und verweist auf die aktuellen Räumlichkeiten und Platzverhältnisse für die Lizenzabteilung im Souterrain des Stadions. Schippers „Die Arbeitsbedingungen in den vorhandenen Räumlichkeiten sind leider etwas suboptimal. Und die muss man verbessern.“ Kurzum: Borussias Kabinentrakt droht allmählich aus allen Nähten zu platzen. Deshalb soll das neue Profi-Haus alsbald angepackt werden.