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Klatsche für Gladbach-Profi Jetzt ist auch der WM-Traum geplatzt!

Fußballspieler Shuto Machino, Fabian Rieder und Ball

Fußballspieler Shuto Machino, Fabian Rieder und Ball

Für Shuto Machino ist am Freitag eine Welt zusammengebrochen. Sein Traum von der WM-Teilnahme fand ein jähes Ende. Die Bekanntgabe des 26-Mann-Kaders durch Nationalcoach Hajime Moriyasu erfolgte ohne den Profi von Borussia Mönchengladbach.

Dieser Rückschlag steht symbolisch für Machinos erstes Jahr am Niederrhein, das sowohl für den Spieler als auch für den Verein alles andere als zufriedenstellend verlief.

Wolfsburger Krisen-Stürmer erhält den Vorzug vor Shuto Machino

Die Entscheidung trifft Machino besonders hart, da er bei den letzten Länderspielen Japans quasi zum festen Inventar gehörte. Der Angreifer kam in sechs von acht Partien seit vergangenem September zum Einsatz. Beim 3:0-Erfolg über Bolivien gelang ihm einer seiner insgesamt fünf Treffer für sein Land.

Jetzt muss der Gladbacher von der Couch aus zusehen, wie seine Bundesliga-Konkurrenten Hiroki Ito (Bayern München) und Ritsu Doan (Eintracht Frankfurt) sowie der ehemalige Borusse Ko Itakura (Ajax Amsterdam) zur WM reisen. Selbst Wolfsburgs Stürmer Kento Shiogai (ein Tor in elf Bundesliga-Spielen) wurde ihm trotz überschaubaren 311 Minuten auf dem Platz vorgezogen. Das berichtet „rp-online.de“.

Dass er nicht nominiert wurde, ist die direkte Folge seiner durchwachsenen Auftritte im Trikot der Borussia. Angesichts seiner Form in den vergangenen Wochen wäre er wohl selbst dann nur zweite Wahl gewesen, wenn sich ein anderer Spieler verletzt hätte und nachnominiert werden müsste. Beim 1:3 in Augsburg bekam er von Coach Eugen Polanski zwar das Vertrauen von Anfang an, doch wieder einmal fand Machino keine Bindung zum Angriffsspiel der Fohlenelf.

Vor der Partie gegen Hoffenheim nahm Polanski kein Blatt vor den Mund. „Ich wünsche mir von Shuto Machino eine andere Leistung“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Gleichzeitig zeigte er aber auch Verständnis für die komplizierte Anfangszeit des Stürmers. „Shuto ist vor mir hierhergekommen – relativ spät und verletzt. Er hatte keine Vorbereitung.“

Für einen Neuzugang, der die Landessprache nicht beherrscht, ist es eine enorme Hürde, sich in die Spielsysteme zu integrieren. Ein Funken Hoffnung basiert jedoch auf Machinos bisheriger Karriere. „Wenn man seine Vita sieht, war das zweite Jahr immer deutlich besser als das erste“, führte Polanski aus. „Da liegt eine Hoffnung drin, aber meinerseits auch eine Erwartung an Shuto.“ Die Tatsache, dass Machino selbst unzufrieden ist, sieht der Trainer als „besten Punkt, sich zu verbessern.“

Unterstützung erhält der Japaner ebenfalls von Sportdirektor Rouven Schröder, der eine ganz ähnliche Meinung vertritt. „Wir sind froh, dass das zweite Jahr kommt“, so Schröder, der fest an das Potenzial des Angreifers glaubt. „Er hat eine Riesenqualität, ist ein gestandener Spieler.“ Es scheine manchmal, als ob Machino sein eigenes Können unterschätzt.

Deshalb lautet Schröders unmissverständliche Aufforderung: „Brust raus und zeigen, was man kann!“ Die Zuversicht der Gladbacher Verantwortlichen wird durch Machinos Werdegang in Kiel gestärkt: Seinen fünf Toren und sechs Assists in 31 Einsätzen in der ersten Saison folgten nach dem Aufstieg elf Treffer und drei Vorlagen in 32 Partien. Genau diese Steigerung machte ihn für einen Transfer an den Niederrhein interessant. Am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hoffenheim bleibt für ihn jedoch vorerst nur ein Platz auf der Ersatzbank, weil Haris Tabakovic wieder in der Anfangsformation steht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.