Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Jannik Sorgatz

Neue Marktwerte Borussias 100-Millionen-Trio lässt die Kurse wieder steigen

Denis Zakaria, Marcus Thuram, Alassane Plea: Wenn Borussia wollte, könnte sie das Trio selbst auf dem labilen Corona-Transfermarkt für in der Summe mehr als 100 Millionen Euro verkaufen.

Denis Zakaria, Marcus Thuram, Alassane Plea: Wenn Borussia wollte, könnte sie das Trio selbst auf dem labilen Corona-Transfermarkt für in der Summe mehr als 100 Millionen Euro verkaufen.

Mönchengladbach - Borussias Marktwerten geht es wie dem Dax: Zu Beginn der Corona-Krise stürzten sie ab, inzwischen nähern sie sich wieder dem einstigen Niveau an.

Das Portal „transfermarkt.de“ hatte Anfang April alle Marktwerte in der Bundesliganpauschal um 20 Prozent gesenkt, nun ist ein erstes Update kurz nach dem Saisonende da – und die Gladbacher zählen zu den Gewinnern. Kein Profi verlor an Wert, für sieben ging es teils erheblich nach oben.

Thuram und Plea sind Zakaria auf den Fersen

Obwohl er nach dem Wiederbeginn keine Minute spielen konnte, verteidigte Denis Zakaria (23) nicht nur seine Spitzenposition im Fohlen-Kader. Aus 36 Millionen Euro Marktwert werden bei ihm sogar 40. Auf den Fersen sind ihm seine beiden französischen Kumpel Marcus Thuram (22) und Alassane Plea (27). Für den einen geht es hoch von 22,5 auf 32 Millionen, für den anderen von 24 auf 30. Gemeinsam mit Zakaria bilden sie ein 100-Millionen-Euro-Trio.

„Wir werden unseren Kader zusammenhalten“, hat Manager Max Eberl (46) in den vergangenen Wochen oft beteuert. Nimmt man Nico Elvedi (23) und Matthias Ginter (26) mit jeweils 28 Millionen Marktwert sowie Florian Neuhaus (23) hinzu, der von 17,5 auf 23 Millionen steigt, wird klar: Borussia hat, selbst auf dem labilen und aktuell wenig dynamischen Corona-Transfermarkt, annähernd eine 200-Millionen-Euro-Versicherung.

Eberl will keine Stars verkaufen, er muss es auch nicht, weiß aber: Er hat so viele begehrte Fohlen im Stall, die großes Geld bringen würden, ohne dass bei einem einzelnen Abgang das Gerüst der Mannschaft von Trainer Marco Rose (43) wacklig werden würde.

Neue Marktwerte bei Borussia Mönchengladbach:

  • Denis Zakaria: 40 Mio. Euro (+11 Prozent)
  • Marcus Thuram: 32 Mio. Euro (+42 Prozent)
  • Alassane Plea: 30 Mio. Euro (+25 Prozent)
  • Florian Neuhaus: 23 Mio. Euro (+31 Prozent)
  • Breel Embolo: 16 Mio. Euro (+23 Prozent)
  • Ramy Bensebaini: 15 Mio. Euro (+58 Prozent)
  • Jonas Hofmann: 9 Mio. Euro (+29 Prozent)

In Ramy Bensebaini (25) steht der nächste Kandidat bereit, um in den elitären Marktwert-Kreis aufzusteigen. Bei seinem Wechsel von Stade Rennes im vergangenen Sommer war er acht Millionen Euro wert, nun steht der Algerier bei 15, obwohl er in seiner ersten Bundesliga-Saison nicht einmal die Hälfte aller möglichen Minuten absolvierte.

Bis ein Linksverteidiger mit diesem Gesamtpaket (schnell, torgefährlich, zweikampfstark, kopfballstark, willensstark) das ernsthafte Interesse großer Klubs weckt, dürfte es nicht lange dauern. Gerüchte gibt es längst.

Gleiches gilt für Breel Embolo (23), dessen Probleme zu Beginn der Rückrunde längst vergessen sind. Der Schweizer hat seine Bestmarken in Sachen Toren und Scorerpunkten pulverisiert. Bleibt er gesund, hat auch Embolo das Potenzial, in der kommenden Saison durch die Decke zu gehen. „Transfermarkt“ sieht ihn nach dem Marktwert-Update bei 16 statt 13 Millionen Euro – Tendenz weiter steigend.

Jonas Hofmann war der Mann des Endspurts

Doch nicht nur neue oder junge Borussen haben nach dem Restart auf sich aufmerksam gemacht. Jonas Hofmann (27) war der Mann des Endspurts, für ihn geht es hoch von sieben auf neun Millionen Euro. Nur nach seiner bärenstarken Hinrunde in der Saison 2018/19, als er an die Tür zur Nationalmannschaft klopfte, war der Offensiv-Allrounder wertvoller.