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Von Hannah Gobrecht, Jannik Sorgatz

Fohlen kurz vor dem Platzsturm „Raffa“ mit der Kapitänsbinde – und dem fast perfekten Abschied

Raffael (r.) kam am 34. Spieltag gegen Hertha BSC Berlin zu seinem letzten Einsaz für Borussia Mönchengladbach

Raffael (r.) kam am 34. Spieltag gegen Hertha BSC Berlin zu seinem letzten Einsaz für Borussia Mönchengladbach

Mönchengladbach - Das Drehbuch hätte besser nicht sein können: Zum allerletzten Mal betrat Raffael (35) gegen Hertha BSC in der Nachspielzeit die Borussen-Bühne. Kapitän Lars Stindl (31) verließ den Platz, streifte Gladbachs „Maestro“ vor dessen Pflichtspiel Nummer 201 die Kapitänsbinde über und herzte ihn.

Im Borussia-Park gab es stehende Ovationen. Die verletzten Borussen wie Denis Zakaria (23) oder Marcus Thuram (22) und das gesamte Trainer- und Betreuerteam applaudierten ihrem „Papi“. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen.

Raffael hätte gegen Hertha sein Abschieds-Tor machen können

Kurz darauf diese Szene: László Bénes (22) eroberte auf dem linken Flügel den Ball und spielte ihn in die Mitte, wo Raffael völlig frei vor Hertha-Keeper Dennis Smarsch (21) auftauchte und im direkten Duell den Kürzeren zog. Was wäre das für ein Märchen gewesen!

„Wenn das Tor gefallen wäre, wären ungefähr 50 Leute auf den Rasen gesprintet. Wir waren alle schon unterwegs, weil wir alle den größtmöglichen Respekt vor dem Sportler Raffael haben“, sagte Chefcoach Marco Rose (43).

Marco Rose über Raffael: Gehen als Freunde auseinander

„Wir wissen, was er für den Verein geleistet hat. Wir durften jeden Tag erleben, was er für ein toller Mensch ist. Wir alle wünschen ‚Raffa‘ nur das Beste. Er ist hier immer herzlich willkommen. Ich freue mich, dass er so in sich ruht und wir als Freunde auseinandergehen“, ergänzte Gladbachs Trainer, der zuvor schon angekündigt hatte, Raffael einen letzten Einsatz ermöglichen zu wollen.

Nach sieben Jahren endete am Samstagnachmittag die Ära von Raffael bei seiner Borussia. In der Zeit brachte es der Offensivkünstler auf 71 Tore und 35 Vorlagen.

In dieser Saison stand er allerdings nur 122 Minuten auf dem Feld, brachte es auf sieben Kurzeinsätze in der Bundesliga und drei in der Europa League. Manager Max Eberl (46) hatte unter der Woche mitgeteilt, dass der auslaufende Vertrag mit dem Brasilianer nicht verlängert wird.