Die Fohlen wissen jetzt, gegen wen es im Pokal geht. Dabei gibt es ein Déja-vu.
Schon wieder!Gladbachs Pokal-Los kommt einem ziemlich bekannt vor

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Hugo Bolin und Wael Mohya möchten mit Gladbach in die 3. Pokalrunde.
Ein kleiner Trost nach dem misslungenen Bundesliga-Heimauftakt (3:4 gegen Elversberg) für Borussia Mönchengladbach: Im Pokalwettbewerb meinte es die Losfee gut mit den Fohlen. Sie dürfen in der zweiten Runde vor heimischer Kulisse antreten.
Zugelost wurde ihnen der Karlsruher SC aus der zweiten Liga, wie die Ziehung am frühen Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ergab. Die ARD übertrug das Event live.
Selber Gegner wie im vergangenen Jahr
Für die Anhänger der Gladbacher fühlt sich diese Ansetzung sehr vertraut an. Es ist quasi eine Wiederholung, denn schon im Vorjahr standen sich die beiden Vereine in der zweiten Runde des Pokals gegenüber. Damals behielt die Borussia mit einem 3:1-Erfolg zu Hause die Oberhand, dank der Treffer von Shuto Machino, Nico Elvedi und Haris Tabakovic. Die Kugeln zog übrigens niemand Geringeres als Weltmeister und ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. Das Spiel wird am 27. oder 28. Oktober ausgetragen.
Zum insgesamt fünften Mal treffen Gladbach und der KSC im DFB-Pokal aufeinander. Das berichtet „rp-online.de“. Die Statistik favorisiert eindeutig die Borussia, welche drei der vorherigen Duelle gewinnen konnte. Das wohl unvergesslichste Aufeinandertreffen war mit Sicherheit das Endspiel im Jahr 1960. Damals holten sich die Gladbacher durch einen 3:2-Erfolg den Pokalsieg.
Den Sprung in die nächste Runde schaffte die Elf vom Niederrhein ohne Probleme. Ein ungefährdeter 5:0-Sieg beim Oberligisten Schott Mainz machte alles klar, die Tore erzielten Hugo Bolin (2), Daiki Hashioka, Lukas Ullrich und Wael Mohya. Der KSC seinerseits bezwang den Drittligisten Preußen Münster mit 2:1. In der Vorsaison war für das Team von Trainer Eugen Polanski jedoch im Achtelfinale Endstation, nach einer 1:2-Niederlage zu Hause gegen den FC St. Pauli.
Die Geschichte der Borussia im Pokal ist eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, voller Jubel und Tränen. Zwei grandiosen Titelgewinnen in den Jahren 1973 (2:1 n.V. gegen den 1. FC Köln) und 1995 (3:0 gegen den VfL Wolfsburg) stehen herzzerreißende Pleiten in Endspielen gegenüber. Unvergessen sind die Niederlagen 1984 nach Elfmeterschießen gegen den FC Bayern München (7:8) und 1992, ebenfalls im Elfmeterschießen, gegen Hannover 96 (3:4). Genauso gab es aber auch immer wieder blamable Auftritte in der ersten Runde gegen kleinere Teams wie Darmstadt 98 oder den SC Verl, die bei den Fans schmerzhafte Spuren hinterlassen haben. (red)

