Pflichtspiel-Start für Borussia Mönchengladbach. Die Rollen sind klar verteilt, aber Eugen Polanski überlässt nichts dem Zufall.
Vorsicht, Fohlen!Fünftligist Mainz hat sogar einen Nationalspieler

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Eugen Polanski hat sich nach eigenen Angaben auf Schott Mainz vorbereitet wie auf einen Bundesligisten.
Eigentlich sind die Rollen in diesem Pokal-Duell ganz klar verteilt. In der Arena der Mainzer Bundesliga-Profis kommt es am Sonntag (15.30 Uhr) zum Duell zwischen dem Oberligisten TSV Schott Mainz und Borussia Mönchengladbach.
Die finanziellen Welten sind extrem unterschiedlich: Allein das Gladbacher Top-Talent Wael Mohya (17) wird auf 17 Millionen Euro taxiert, was beinahe dem 24-fachen Wert des kompletten gegnerischen Teams (715.000 Euro) entspricht. Das berichtet „bild.de“.
Spitzenreiter mit geballter Angriffslust
Aber der Fünftligist sollte nicht unterschätzt werden und hat ein echtes Ass im Ärmel: Mittelfeld-Regisseur Fabian Messina (23) ist aktiver Nationalspieler für die Dominikanische Republik (acht Länderspiele). Im Zentrum könnte es für ihn zum Aufeinandertreffen mit Gladbachs Philipp Sander (28) kommen.
An Selbstbewusstsein mangelt es den Mainzern keineswegs, sie grüßen von der Tabellenspitze der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Die Mannschaft von Trainer Sascha Meeth (51) ist nach vier Partien noch ohne Niederlage und konnte schon zwölf Treffer verbuchen. Die erfolgreichsten Scorer im Team sind Seok-min Park aus Südkorea (3 Treffer) und der Marokkaner Abdellatif El Mahaoui (3 Assists).
Fohlen-Coach Eugen Polanski (40), der früher selbst für den FSV Mainz aktiv war, nimmt die Aufgabe sehr ernst und ist top vorbereitet. „Wir hatten genauso viel Videomaterial wie bei der Vorbereitung auf einen Bundesliga-Gegner“, verrät Polanski, der den „guten Offensivfußball“ des Kontrahenten hervorhebt. „Wir wissen alles über Schott.“
Dennoch findet Polanski deutliche Worte: „Natürlich sind wir der Favorit und ich erwarte, dass wir das von der ersten Minute an zeigen.“ Die Spannung sei gewaltig. Genauso sieht es Manager Rouven Schröder (50), der eine Stimmung „wie Bundesliga“ erwartet und die riesige Möglichkeit im Pokalwettbewerb unterstreicht. (red)
