Ein Fohlen zündet den Turbo und erntet Mega-Lob!
„War nicht immer einfach“Dieser Gladbach-Star ist jetzt unverzichtbar

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Lukas Ullrich hat Eindruck hinterlassen.
Die Pflichtspiele rücken näher! Nur einen Tag vor dem Pokal-Auftritt der Gladbacher bei Schott Mainz (15.30 Uhr) ist eine Personalie das große Thema: Lukas Ullrich (22) hat sich auf dem linken Flügel festgespielt. Er zählt zu den größten Profiteuren der Vorbereitungszeit.
Für diesen Leistungssprung erntet er von Eugen Polanski (40) eine besondere Anerkennung. Der Coach stellt klar, dass die Taktik nicht der Auslöser ist: „Vierer- oder Fünferkette hat für mich weniger damit zu tun.“
„Sechs Wochen lang absolute Top-Arbeit abgeliefert“
Polanski merkt an, dass die vergangene Saison für Ullrich „nicht immer einfach“ war, unterstreicht aber: „wir kennen alle seine Qualität. Jetzt hat er sechs Wochen lang absolute Top-Arbeit abgeliefert.“ Das berichtet „bild.de“.
Woher kommt diese plötzliche Steigerung? Hauptsächlich durch seinen enormen Gewinn an Tempo! Ullrich ist zu einer richtigen Rakete geworden. Bereits während der Sommerpause hat er mit einem Spezialprogramm an seinem Sprintvermögen gefeilt und absolviert auch jetzt noch zusätzliche Einheiten für die Geschwindigkeit.
Seine Entwicklung lässt sich mit Zahlen eindrucksvoll belegen. Im Doppel-Test gegen Hoffenheim (4:1) knackte er die 35-Stundenkilometer-Marke. Seit Nathan Ngoumou (26) zu OGC Nizza gewechselt ist, ist er der schnellste Akteur im Kader der Fohlen. Auch bei der Menge der Sprints und intensiven Läufe, speziell in des Gegners Hälfte, zählt er zur absoluten Spitze der Mannschaft.
Auf dem Spielfeld kommt Ullrich zugute, dass sein Partner Robin Hack (27) wieder bei voller Stärke ist, mit dem er schon unter Gerardo Seoane (47) agierte. Das Zusammenspiel mit dem lauffreudigen Wael Mohya (17) klappt ebenfalls hervorragend.
Während Polanski in der Offensive vor ihm mit Hack, Mohya und Hugo Bolin (23) mehrere Möglichkeiten hat, ist die Position dahinter fix besetzt. Ullrich, der 37 Einsätze für deutsche Junioren-Auswahlen verbuchte (sechs Tore), hat Neuzugang David Herold (23) klar hinter sich gelassen. Herold kam für 3,5 Millionen Euro vom Karlsruher SC. (red)
