„Bin sehr positiv“ Schröder kündigt weitere Borussia-Abgänge an – das sind die Kandidaten
Rouven Schröder am Trainingsgelände von Borussia Mönchengladbach.
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Das Transferfenster für Einkäufe schließt bald, aber bei Borussia Mönchengladbach ist der Personal-Poker noch nicht beendet!
Während ab dem 2. Februar keine neuen Akteure mehr verpflichtet werden dürfen, sind Abgänge immer noch möglich. Eine klare Vorgabe kommt von Sportchef Rouven Schröder, der die Mannschaft verkleinern will.
„Es kann sich jeder beweisen und es besser machen“
Das Ziel ist die Reduzierung von Gehältern, insbesondere nach der Verpflichtung der beiden Leihgaben Kota Takai und Alejo Sarco. Als Top-Kandidaten für einen Abschied werden Kevin Stöger und Marvin Friedrich gehandelt.
Aber die Liste endet hier nicht. Junge Spieler wie Can Armando Güner, der mit Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht wird, und Grant-Leon Ranos, der als heißester Anwärter auf einen Wechsel in eine andere Spielklasse gehandelt wird, könnten den Klub ebenfalls noch im Winter verlassen. Das berichtet „rp-online.de“.
Der entscheidende Punkt dabei: In anderen Ligen, unter anderem in Österreich (6. Februar), Portugal (3. Februar) oder der Schweiz (16. Februar), sind die Transferfenster noch länger als in Deutschland geöffnet, um Spieler zu verpflichten. Das Ende der Transferfrist ist somit noch in einiger Ferne. Schröder zeigt sich zuversichtlich: „Ich bin sehr positiv, dass es noch weitere Abgänge geben wird.“
Mitten in diesen Transfer-Turbulenzen wartet am Samstag (31. Januar 2026/15.30 Uhr) das brisante Aufeinandertreffen mit Werder Bremen. Die Stimmung ist nach zwei ernüchternden Partien angespannt.
Schröder, der eine Vergangenheit bei Werder hat, hält den Kontrahenten für „schlagbar“, unterstreicht jedoch: „Wir bleiben bei uns“. Er stellt sich klar hinter Coach Eugen Polanski und bezeichnet die Entwicklung als einen „Prozess“, der „noch längst nicht beendet“ sei. Zugleich fordert er die Mannschaft heraus: „Es kann sich jeder beweisen und es besser machen.“
Die aktuellen Turbulenzen könnten sich auch auf die Anfangsformation für die Partie in Bremen auswirken. In der Mittelfeldzentrale könnte Kapitän Rocco Reitz nach einer sehr dürftigen Leistung eine Zwangspause erhalten, obwohl Polanski nur widerwillig auf seinen Anführer verzichten würde. Als Ersatz stünde Philipp Sander parat, der jedoch jüngst ebenfalls nicht glänzen konnte.
Im Sturm wird es besonders interessant. Trotz eines verschossenen Strafstoßes und einer mäßigen Leistung gegen Stuttgart gilt Haris Tabakovic als unverzichtbar. Aber wer wird neben ihm auflaufen? Weil Giovanni Reyna aufgrund von Muskelbeschwerden wohl weiterhin ausfällt und andere Offensivkräfte zuletzt nicht überzeugten, könnte die Zeit für das große Talent Wael Mohya gekommen sein. Ein Einsatz von Beginn an für den jungen Spieler wäre ein starkes Zeichen im Kampf gegen die Formschwäche. (red)
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