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Trainer-Entscheidung gefallen Liga-Konkurrent legt sich auf Gladbach-Kandidaten fest

Trainer Mauro Lustrinelli und Schiedsrichter

Mauro Lustrinelli wird in der Bundesliga heiß gehandelt.

Bei Borussia Mönchengladbach ist die Trainerfrage noch ungeklärt. Ein Liga-Konkurrent ist da schon weiter – und greift nach einem Coach, dessen Name zuletzt auch bei den Fohlen fiel.

Eines der unglaublichsten Fußball-Märchen der jüngeren Vergangenheit ist sein Werk! Mauro Lustrinelli hat den FC Thun als Neuling sensationell zum Titel in der Schweiz gecoacht. Ein Husarenstück, das in Deutschland zuletzt 1998 dem 1. FC Kaiserslautern glückte. Nun steht für den Erfolgstrainer der Sprung in die Bundesliga bevor.

Union-Bosse machen bei Lustrinelli ernst

Jetzt will Union Berlin ihn! Die Klub-Führung um Horst Heldt und Dirk Zingler führt demnach bereits intensive Gespräche mit dem 50-jährigen Schweizer. Das berichten „Sky Sport“ und „Kicker“.

Schon während der Winterpause klopften einige Klubs aus der Bundesliga bei Lustrinelli an, doch dieser sagte allen ab. Er hatte nur ein Ziel: die Sensation mit dem FC Thun zu schaffen. Nach dem Gewinn der Meisterschaft am dritten Mai wurde die Schlange der Interessenten aus Deutschland und Italien noch länger.

Laut Bild sollen sich zuletzt sechs Bundesligisten mit Lustrinelli beschäftigt haben. Darunter auch Borussia Mönchengladbach für den Fall, dass sich Sportboss Rouven Schröder gegen eine Weiterbeschäftigung von Eugen Polanski entscheidet.

Die Zeichen verdichten sich jedoch, dass sich Union Berlin am Ende durchsetzt. Vor allem die Dialoge mit Heldt und Zingler sollen bei Lustrinelli Eindruck hinterlassen haben. Einem Wechsel nach Berlin blickt er offenbar sehr optimistisch entgegen. Ein Knackpunkt bleibt aber: Sein Arbeitspapier in Thun hat eine Laufzeit bis 2028, die Vereine müssen also noch eine Übereinkunft finden.

Der Schweizer steht für einen direkten, offensiv ausgerichteten Spielstil und gilt als Meister der Motivation. „Lustrinelli zeichnet aus, dass er eine klare Spielidee hat. Die will er jeden Tag, in jedem Spiel, in jeder Übung umsetzen und das konsequent“, verriet Leonardo Bertone, Vize-Kapitän von Thun, im April. „Er lebt es uns vor und wir probieren es auf den Platz zu bringen.“

Außerdem hat der Schweizer Coach bei früheren Jobs gezeigt, dass er junge Talente fördern kann. Ein brisantes Detail am Rande: Im Jahr 2013 war Lustrinelli in Thun Assistenztrainer unter niemand Geringerem als Urs Fischer. Jetzt könnte er in der Hauptstadt an die Erfolgsstory anknüpfen, die sein einstiger Vorgesetzter 2018 startete. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.