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Traumtor in der letzten Sekunde Gladbach-Profi krönt WM-Gala mit dem Außenrist

Torjubel von Giovanni Reyna beim Sieg der USA.

Giovanni Reyna sorgte beim Sieg der USA gegen Paraguay für den Schlusspunkt.

Das dürfte auch Donald Trump gefallen haben: Einen Tag nach einem Anruf des Präsidenten ist die Fußball-Nationalmannschaft der USA mit einer eindrucksvollen Leistung als letzter der drei Gastgeber in die WM 2026 gestartet.

Bejubelt von einem enthusiastischen Publikum im Football-Tempel von Los Angeles gewann die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino 4:1 (3:0) gegen Paraguay – und musste sich nach dem überzeugenden Auftritt allenfalls vorwerfen lassen, nicht noch höher gewonnen zu haben. Den Schlusspunkt setzte Joker Giovanni Reyna von Borussia Mönchengladbach.

USA starten furios in die WM – Reyna sorgt für die Krönung

32 Jahre nach der ersten WM auf amerikanischem Boden gingen die Gastgeber durch ein erzwungenes Eigentor von Damian Bobadilla in Führung (9.).

Folarin Balogun von der AS Monaco brachte das Stadion noch vor der Pause ein zweites und ein drittes Mal zum Beben (31., 45.+5), zwischendurch wurde ein weiterer Treffer des 24 Jahre alten Mittelstürmers wegen Abseits aberkannt (28.).

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Reyna (90.+8) mit einem feinen Schlenzer in der letzten Aktion des Spiels. „Das ist ein wunderschöner Treffer“, schwärmte Experte Mats Hummels bei MagentaTV über den Abschluss per Außenrist ins lange Eck.

Paraguay, WM-Viertelfinalist 2010 und zum ersten Mal seitdem wieder bei einer Endrunde dabei, stand dem Sturm und Drang der in der ersten Halbzeit wie entfesselt spielenden Amerikaner erschreckend hilflos gegenüber. Erst nach der Pause, als es das US-Team etwas ruhiger angehen ließ, kamen die Südamerikaner ein paar Mal aussichtsreich nach vorne – eine Gelegenheit nutzte Mauricio (73.).

Trump hatte am Vorabend des Spiels Pochettino angerufen und ihm dabei versichert, er sei ein „fantastischer Typ“ und ein „fantastischer Trainer“, zudem „weiß ich“, ergänzte der Staatschef, „wie großartig die Spieler sind. Ich denke, Sie haben eine wirklich gute Chance, es ganz bis nach oben zu schaffen“. Zunächst mal treffen die USA am Freitag (Ortszeit) in Seattle auf Australien.

Trump selbst war nicht gekommen, dafür wohnte US-Außenminister Marco Rubio an der Seite von FIFA-Boss Gianni Infantino dem Spiel bei.

Auf der Tribüne hatte sich zahlreiche Prominenz versammelt, darunter Tom Cruise, der von Buddy David Beckham und dessen Frau Victoria begleitet wurde. Gesichtet wurden dazu unter anderem Oscar-Preisträgerin Halle Berry, Hotel-Erbin Paris Hilton oder Basketball-Legende Kareem Abdul-Jabbar. (sid/bc)