Wegen Ullrich-Verlängerung Ergreift Gladbach-Profi jetzt die Flucht?
Lukas Ullrich hat verlängert, Luca Netz könnte jetzt flüchten.
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Eine wichtige Personalie ist bei Borussia Mönchengladbach geklärt!
Am Donnerstag setzte Lukas Ullrich (21) seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag. Dem vorausgegangen war ein monatelanger Poker um sein Gehalt.
Netz-Abgang nach Ullrich-Verlängerung?
Nun bleibt der U21-Nationalspieler dem Klub vorzeitig für zwei weitere Jahre bis 2029 treu und darf sich über erheblich bessere Konditionen freuen.
Sportchef Rouven Schröder (50) kommentierte die Einigung zufrieden: „Wir sind davon überzeugt und erwarten, dass Lukas auch die nächsten Schritte als Sportler und als Persönlichkeit positiv macht und freuen uns, dass auch er seine Zukunft bei uns sieht.“
Doch während bei dem einen die Sektkorken knallen, könnte es für einen anderen bitter werden. Welche Folgen hat diese Vertragsverlängerung für Luca Netz (22)?
Der hatte sich in der laufenden Saison die Position links in der Verteidigung erkämpft. Ullrichs neuer Kontrakt ist für ihn ein deutliches Indiz dafür, dass der Verein künftig wieder auf seinen Konkurrenten baut.
Ein Abschied von Netz im Winter rückt dadurch näher, denn seine Spielzeit dürfte drastisch zurückgehen. Die Kalkulation des Klubs ist einfach: Warum einen Spieler aufbauen, der ohnehin im Sommer ohne Ablöse gehen will, während ein U21-Nationalspieler mit einem langfristigen Arbeitspapier auf der Bank schmort? Das berichtet „Bild“.
Die Situation erinnert an einen Vorfall aus der jüngeren Vergangenheit des Klubs. Ein vergleichbarer Fall ereignete sich vor vier Jahren mit Matthias Ginter (31). Der Innenverteidiger war 2017 für eine Summe von 17 Millionen Euro von Dortmund gekommen, und sein Vertrag hatte eine Laufzeit bis zum Sommer 2022.
Ginter signalisierte keinerlei Absicht, sein Arbeitspapier zu erneuern. Die Reaktion folgte prompt: Am 15. Januar 2022 saß der eigentlich unangefochtene Leistungsträger im Match gegen Leverkusen (1:2) überraschend die kompletten 90 Minuten nur auf der Ersatzbank.
Man vermutet, dass der damalige Manager Max Eberl (52) zusammen mit Ex-Trainer Adi Hütter (55) auf diese Weise einen Wechsel im Winter forcieren wollte. Doch Ginter zeigte sich als Profi unbeeindruckt, erkämpfte sich nur eine Woche darauf seinen Stammplatz zurück und ging erst nach Saisonabschluss zum Liga-Rivalen Freiburg – und das ablösefrei. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.