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Youngster überholt die Profis Gladbachs größter Hoffnungsträger ist ein Teenager

Yan Couto und Wael Mohya spielen Fußball

Wael Mohya: Gladbachs 17-Jähriger drängt in die Startelf

Ein echter Hoffnungsschimmer inmitten der Pleite! Viele gestandene Profis von Gladbach mühten sich bei der herben 0:3-Testspiel-Niederlage gegen Hannover 96 ab.

Aber ein Akteur zog alle Blicke auf sich: der blutjunge Wael Mohya, gerade einmal 17! Mit beeindruckenden Dribblings, viel Geschwindigkeit und genialen Einfällen fegte der Mittelfeld-Regisseur über das Grün. Ein Lattentreffer und drei zusätzliche Torschüsse kamen obendrauf. Das Supertalent schickte so eine deutliche Botschaft an Coach Eugen Polanski (39).

Im Winter-Trainingslager zählt Mohya zu den absoluten Top-Gewinnern und hat sich mannschaftsintern einen neuen Status erarbeitet. Für das offensive Mittelfeld gilt er schon jetzt als erste Option von der Bank.

Falls sein Fortschritt derart schnell voranschreitet, winken ihm im Duell mit Florian Neuhaus (28), Kevin Stöger (32) sowie Giovanni Reyna (23) im zweiten Saisonabschnitt vielleicht sogar Startelf-Einsätze. Das berichtet „bild.de“.

Mohyas großer Pluspunkt: Coach Polanski deutete schon an, dass bei identischer Performance die Nachwuchsspieler bevorzugt werden. Die Taktik dahinter ist eindeutig: Der Verein erkennt in Hoffnungsträgern wie Mohya das maximale Wertsteigerungspotenzial.

Nach dem Testkick äußerte sich der Coach passenderweise so: „Wir müssen im Auge behalten, dass er auf jeden Fall Spielminuten kriegen muss, um die Entwicklung voranzutreiben.“ Und Polanski fügte hinzu: „Erstmal war wichtig, dass er schon zwei Bundesliga-Spiele absolviert hat. Diese erste Nervosität sollte damit ein bisschen weg sein. Es war aber auch vorher schon so, dass wir ihn als vollwertiges Mitglied gesehen haben. Er weiß aber selber, dass er noch sehr viel zu tun hat, und woran er arbeiten muss.“

Der Werdegang von Mohya ist schlichtweg phänomenal. Die U17 der Fohlen führte er im Juni mit einem Treffer und einem Assist im Endspiel gegen Leipzig (3:1) zum Titel des deutschen Meisters. Bereits im Halbfinale hatte er gegen den FC Bayern doppelt genetzt und stellte damit den gefeierten Lennart Karl (17) klar in den Schatten.

Danach war ein Transfer zu Eintracht Frankfurt oder Ajax Amsterdam schon fast besiegelt, aber Geschäftsführer Stefan Stegemann (62) überredete ihn mit einem Profi-Kontrakt bis 2027 doch noch zum Verbleib. Sein Debüt im Pokalspiel gegen Karlsruhe (3:1) machte ihn im Oktober mit 16 Jahren, neun Monaten und 28 Tagen zum jüngsten Akteur in der Vereinsgeschichte der Borussia.

In der Liga wurde er zuletzt gegen Wolfsburg (1:3) sowie in Dortmund (0:2) eingewechselt und sorgte dort in lediglich zehn Minuten für mächtig Wirbel. Es ist durchaus denkbar, dass Polanski ihn beim Wiederbeginn am Sonntag (15.30 Uhr) erneut auf den Platz schickt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.