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Von Daniel Thiel

Nicht nur Borussia im Gespräch
Gladbach-Gerücht um 40-Millionen-Spieler – das ist der Stand

Fabio Silva verwandelt einen Elfmeter.

Umjubelter Held im Pokal-Finale am 30. April 2023! Im Spiel der beiden Traditionsvereine PSV Eindhoven gegen Ajax Amsterdam verwandelt U-Nationalspieler Fabio Silva den entscheidenden Elfmeter.

Die nächste Überschneidung zwischen Borussia und diesem Erstligisten!

Bereits in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte darum, dass Borussia Mönchengladbach Interesse daran, Spieler der Wolverhampton Wanderers an den Niederrhein zu lotsen.

Gladbach-Transfergerücht: Spieler kostete einst 40 Millionen Euro

Erst drehte es sich um den südkoreanischen Nationalspieler Hwang Hee-chan (27), der einst bei RB Leipzig und dem Hamburger SV unter Vertrag stand. Dann gab es im vergangenen Transfer-Sommer Gerüchte um Wolves-Mittelfeldspieler Boubacar Traoré (22).

Es gab aber auch eine Transfer-Saga in die andere Richtung: Nico Elvedi (27) galt zwischenzeitlich als absoluter Top-Kandidat für einen Wechsel zum englischen Erstligisten, der sich dann aber nach einem Trainer-Wechsel noch nicht finalisieren ließ.

Nun stehen wieder die Wolves und Borussia im Fokus – und es geht um einen Spieler, für den die Engländer einst 40 Millionen Euro nach Portugal überwiesen.

Diese Mega-Ablöse zahlte der Premier-League-Klub vor mittlerweile drei Jahren, um Fabio Silva (21) vom FC Porto auf die Insel zu locken. Silva galt als eines der größten Talente des portugiesischen Fußballs und feierte bereits drei Wochen nach seinem 17. Geburtstag sein Erstliga-Debüt für den Spitzenklub in seiner Heimat.

Zuletzt stagnierte die Entwicklung des Offensiv-Talentes aber: Er wurde nach Anderlecht und Eindhoven verliehen, ist aktuell in England nur Bankdrücker. Nun bringt der Wolves-Reporter der „Midland News Association“, Liam Keen, Silva für ein Leihgeschäft bei Borussia ins Gespräch.

Neben den Fohlen stehe der 21-Jährige auch bei einigen anderen Bundesligisten – Eintracht Frankfurt, dem SC Freiburg, dem VfL Wolfsburg und Union Berlin.

Silva ist Mittelstürmer – da hätte Borussia zuletzt eine weitere Option gut gebrauchen können. Denn zuletzt musste Gerardo Seoane (45) sowohl auf Jordan Siebatcheu (27) als auch auf Tomas Cvancara (23) verzichten.

Sturm-Youngster Grant-Leon Ranos (20) kam nur auf Kurzeinsätze, stattdessen setzte Seoane auf die eigentlichen Flügelspieler Nathan Ngoumou (23) und Robin Hack (25) als Aushilfsstürmer.

Fabio Silva beim Aufwärmen.

Bei den Wolverhampton Wanderers zuletzt häufig nur zweite Wahl: Fabio Silva, hier am 2. August 2023, kostete dem Premier-League-Klub einst 40 Millionen Euro.

Darauf angesprochen, ob Seoane Handlungsbedarf für das bevorstehende Transferfenster im Januar sehe, verwies der 45-Jährige nach dem vergangenen Bundesliga-Spiel darauf, dass beide Stürmer nach der Winterpause wieder zur Verfügung stehen sollten. In diesem Falle ist Borussia eigentlich sowohl qualitativ als auch quantitativ gut gerüstet.

Demnach erscheint ein solcher Deal nur realistisch, sollte sich das Verletzungspech in der Fohlen-Offensive in den knapp sechs Wochen bis zum Ende des Januar-Transferfensters noch einmal verschlimmern.

Bei Siebatcheu, der bis zum Saisonende von Union Berlin ausgeliehen ist, hofft Seoane darauf, dass er nach der Winterpause wieder ins Training einsteigen kann. Der US-Amerikaner fehlt Borussia seit knapp einem Monat.

Cvancara wurde zuletzt immer wieder krankheitsbedingt oder durch muskuläre Probleme zurückgeworfen. Der Tscheche stand den Fohlen auch beim 2:2 gegen Werder Bremen nicht zur Verfügung.