Ein junges Talent von Borussia Mönchengladbach sorgt in der dritten Liga für mächtig Wirbel.
Bei Viktoria Köln schon ChefGladbach-Leihgabe startet durch

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Gladbach-Leihgabe Niklas Swider ist bei Viktoria Köln gesetzt.
Bei Viktoria Köln mausert sich Niklas Swider, der von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen ist, zu einer zentralen Figur!
Dass der Drittligist auf einem sensationellen zweiten Tabellenplatz in die Länderspiel-Pause ging, liegt auch am 19‑Jährigen. In der Mannschaft von Coach Marian Wilhelm ist Swider absolut gesetzt und stand als einziger Feldspieler bei jedem Ligaspiel über die volle Distanz auf dem Rasen.
Köln-Leihe sorgt für Spielpraxis
Swider hatte bereits kurz nach seiner Ankunft im Sommer verkündet, er wolle „der Taktgeber sein und als jüngster Spieler auf dem Platz vorangehen“. Diese Ansage hat er beeindruckend wahr gemacht. Auf der linken Position der Doppelsechs innerhalb der 3-4-2-1-Formation ist er unverzichtbar geworden, verzeichnet konstant mehr als 80 Ballaktionen und brilliert mit einer Passgenauigkeit von 90 Prozent. Das berichtet „rp-online.de“.
Jeder, der den jungen Mittelfeldakteur in der dritten Liga spielen sieht, merkt sofort die deutliche Weiterentwicklung in seinem Spiel. Die Gelassenheit am Ball und sein gutes Auge, die schon bei Gladbach seine Stärken waren, paart er jetzt mit einer intelligenten Risikobewertung.
Physisch hat der 1,88-Meter-Mann ebenfalls einen Sprung gemacht: Starke 76 Prozent der Luftzweikämpfe entscheidet er für sich und wirkt, als wäre er trotz seines jungen Alters im Männerfußball komplett etabliert.
Auch im DFB-Pokal bewies Swider seine Nervenstärke. Er spielte gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg über die gesamte Spieldauer von 120 Minuten und übernahm im Elfmeterschießen Verantwortung. Zwar scheiterte er vom Punkt und Viktoria flog raus, doch dieser Rückschlag brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept: Im Liga-Alltag gelangen danach fünf Erfolge in sieben Spielen.
Der Sprung zu den Profis bei Borussia war Swider am Niederrhein unter anderem aufgrund von Verletzungsproblemen und Krankheiten nicht gelungen. Durch die Leihe soll er jetzt die wichtige Spielzeit auf einem höheren Level bekommen, die er bis dahin lediglich in der Regionalliga erhielt. Sportchef Rouven Schröder sagte dazu im Juni, für Swider sei es „an der Zeit“, sich zu beweisen, damit er sich „anschließend dem starken Konkurrenzkampf bei Borussia stellen“ kann.
Für alle drei Parteien – Gladbach, Swider sowie Viktoria Köln – erweist sich der Plan bisher als goldrichtig. Das Talent aus Mönchengladbach gewinnt wichtige Praxis und ist zu einer festen Größe geworden.
Nach der Unterbrechung für die Länderspiele steht schon der nächste Kracher an: Das Topspiel beim Ligaprimus MSV Duisburg findet am 18. Oktober (16.30 Uhr) statt, bei dem Swider die größte Zuschauerkulisse seiner Laufbahn erleben dürfte. (red)
