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Eberls Machtwort Gladbach-Manager kitzelt wertvollstes Fohlen mit der Königsklasse

Max Eberl hat bei Denis Zakaria das Heft des Handelns in der Hand. Der Schweizer ist bis 2022 ohne Ausstiegsklausel an Borussia Mönchengladbach gebunden.

Max Eberl hat bei Denis Zakaria das Heft des Handelns in der Hand. Der Schweizer ist bis 2022 ohne Ausstiegsklausel an Borussia Mönchengladbach gebunden.

Mönchengladbach - 19. Juni 2020, Borussias Manager Max Eberl (46) sagt auf der Pressekonferenz vor dem vorletzten Bundesliga-Spieltag: „Wir werden unseren Kader zusammenhalten.“

27. Juni 2020, Eberl wird nach dem Erreichen der Champions League noch deutlicher: „Wir wollen und wir werden keine Leistungsträger abgeben.“

8. Juli 2020, erstmals geht Eberl in diesem Kontext auf sein wertvollstes Fohlen ein, Denis Zakaria (23), der noch bis 2022 ohne Ausstiegsklausel bei Borussia unter Vertrag steht: „Denis wird in der neuen Saison bei uns spielen und seine Entwicklung vorantreiben. Das Champions-League-Niveau wird auch für ihn eine Herausforderung“, sagt er im Interview bei „Radio 90,1“.

Denis Zakaria kam einst für zwölf Millionen Euro

Auf der Machtwort-Skala ist das ein neuer Höchstwert in diesem Sommer. Was bislang mehr ins Kalkül gezogen werden musste: Mit jeder Aussage, keinen Spieler abgeben zu wollen, hält Eberl die Preise hoch. Und er kitzelt Zakaria, der bislang nur in der Quali zum Einsatz kam (unter anderem 2016 gegen Gladbach) mit der Herausforderung Königsklasse.

Nur bei einem der „unmoralischen“ Angebote, die Eberl in den vergangenen Jahren oft zitiert hat, müsste die sportliche Leitung der Borussen noch intensiver nachdenken. Hieße im Falle Zakaria: bei deutlich mehr als den 40 Millionen Euro, bei denen das Portal „transfermarkt.de“ den Schweizer seit dem aktuellsten Marktwert-Update sieht.

Denis Zakaria soll nächste Saison mit Borussia Mönchengladbach erstmals in seiner Karriere Champions League spielen.

Denis Zakaria soll nächste Saison mit Borussia Mönchengladbach erstmals in seiner Karriere Champions League spielen.

Die Königsklasse hatten die Borussia-Macher stets als entscheidenden Faktor bezeichnet, um Zakaria eine vierte Saison in Gladbach halten zu können. 2017 war er als Nachfolger von Mo Dahoud (24) für zwölf Millionen Euro von den Young Boys Bern gekommen. „Ich denke, wenn wir Champions League spielen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Denis im nächsten Jahr noch bei uns sein wird“, sagte Eberl Ende Januar im GladbachLIVE-Talk.

Zakaria selbst hatte zuletzt im Gespräch mit dem Schweizer „Blick“ betont: „Die Frage eines Abgangs stellt sich nicht. Ich konzentriere mich voll auf mein Knie und Borussia. Und freue mich darauf, dass Gladbach nächste Saison Champions League spielt.“

Mit Zakaria, der zum Trainingsstart wieder fit sein will? Eberls neueste Aussage zu dem Thema lässt vorerst keine Fragen offen. Es sei denn, die potenziellen Interessenten strecken sich noch in Sphären, in denen ein Gladbacher Veto an Unvernunft grenzen würde.