Erste Entscheidung getroffen Neuer Innenverteidiger für Gladbach? Fohlen schon wieder mit Belgien-Interesse

Jubel im legendären Ibrox-Stadium, aber nur die Gäste dürfen feiern: Jorne Spileers (m.) traf kurz zuvor für Club Brügge.
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Eigentlich soll es keinen weiteren Sommer-Zugang für die Defensive mehr geben – doch das Interesse scheint noch nicht abgenommen zu haben.
Wie plant Borussia Mönchengladbach in der Verteidigung? Während die linke Seite mit Lukas Ullrich (21) und Luca Netz (22) doppelt besetzt ist, gibt es auf der Rechtsverteidigerposition und in der Zentrale noch Unklarheiten.
Braucht Gladbach noch Verteidiger? Gerüchte um zweiten Belgien-Profi
Den Abgang von Ko Itakura (28) soll nach Plan eigentlich Kevin Diks (28) kompensieren. Das Problem: Der Indonesier ist gleichzeitig auch die zweite Option für die rechte Seite neben Joe Scally (22).
In der Zentrale bleiben dann noch Nico Elvedi (28), Fabio Chiarodia (20) und Marvin Friedrich (29). Plant man Diks auf der Außenbahn ein, wäre das im Normalfall ein Innenverteidiger zu wenig, um sorgenfrei in die Saison zu starten.
Zuletzt gab es bereits Gerüchte um Antwerpen-Kante Zeno van den Bosch. Mit dem 22-Jährigen sollte sich Borussia sogar schon einig gewesen sein. Jetzt kommen weitere Gerüchte aus dem Nachbarland Belgien auf.
Wie das Portal „Voetballnieuws“ berichtet, gehören Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach zu den Interessenten um Jorne Spileers (20). Der 1,88 Meter große Innenverteidiger von Club Brügge galt lange Zeit als Wechselkandidat.
Das lag vor allem an der sportlichen Leitung beim Klub aus dem Küstenstädtchen. Während der Belgier in seiner zweiten Profi-Saison 2023/24 noch zu den Stammspielern gehörte (27 Einsätze), kam er nach einem Trainerwechsel in der Folgespielzeit nur noch auf neun Einsätze in der Jupiler Pro League.
Kurz nach Saisonbeginn sieht die Welt aber schon wieder ganz anders aus! Spileers hat sich gegen Positionskollege Joel Ordonez (21) durchgesetzt und stand bisher in allen acht Pflichtspielen in der Startelf. Kommt es nun doch nicht zum Wechsel?
Die erste Entscheidung traf kürzlich das Spielerlager selbst: Für einen Auslandswechsel sei es noch zu früh. Gladbach muss wohl also zumindest in diesem Sommer noch die Füße stillhalten.
Vor einigen Wochen verlängerte der U21-Nationalspieler seinen Vertrag in Brügge bis 2028. Den nächsten Karriere-Höhepunkt gab es dann kürzlich in der Königsklasse. In der Qualifikation für die Champions League ging es für Brügge im Hinspiel gegen die Glasgow Rangers im legendären Ibrox-Stadium ran.
Beim 3:1-Erfolg erzielte Spileers nach Vorarbeit von Ex-Gladbach-Flirt Christos Tzolis (23) das zwischenzeitliche 2:0. Am Mittwochabend (27. August, 21 Uhr) geht es in Brügge dann ins Rückspiel.
Besteht der amtierende Pokalsieger auch diese Hürde, spielt Spileers in der kommenden Saison in der Champions League. Das wäre ihm in Mönchengladbach bekanntermaßen nicht vergönnt gewesen.