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Von Judith Malter, Achim Müller

Tore-Spektakel im Rheinland-Gipfel Borussia kassiert bittere Derby-Pleite in Leverkusen

Borussia trifft mit Bayer Leverkusen auf einen direkten Konkurrenten um die Champions-League-Plätze.

Borussia war am Sonntagabend in Leverkusen auf dem Prüfstand. Eine zweimalige Führung reichte Gladbach nicht, in dieser Szene hatte Hannes Wolf die Vorentscheidung vergeben. Am Ende jubelte Bayer über einen 4:3-Sieg.

Leverkusen - Bittere Nummer für Borussia! Die Elf vom Niederrhein kassierte am Sonntagabend im Rheinland-Gipfel bei Bayer Leverkusen eine 3:4-Pleite. Heißt: Rückschlag für die Fohlen-Elf im Kampf um die Champions-League-Plätze. Während Leverkusen mit 15 Zählern nun mittendrin ist im Rennen um die Königsklasse, ist Gladbach (elf Punkte) auf Platz sieben abgerutscht.

Dabei war für die Borussia zunächst viel mehr drin gewesen im Top-Spiel. Doch Gladbach leistete sich nach hinten heraus am Ende zu viele individuelle Fehler. Und vorne fehlte auch ein gewisse Portion Fortune. Das Kräftemessen der beiden Rheinland-Klubs erwies sich auf jeden Fall von Beginn an als Offensiv-Spektakel.

Beide Teams waren sofort im Volle-Kanne-Modus. Kaum war angepfiffen, hätte Leverkusens Bailey schon auf 1:0 stellen können, doch dessen Schuss sauste vorbei. Gladbach schüttelte sich kurz, schlug dann eiskalt zu. Embolo wurde freikombiniert, Bayer-Schlussmann Hradecky holte den Schweizer von den Beinen, Schiri Harm Osmers pfiff Strafstoß. Stindl trat an und verwandelte sicher zur Gäste-Führung.

Im Gegenzug kam Leverkusen zum vermeintlichen Ausgleich, doch Amiris Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Bayer drückte weiter, dann war es doch geschehen. Alario traf herrlich zum Ausgleich, 1:1. Borussia war wieder am Zug. Leverkusens Wirtz (und nicht Thuram) spitzelte den Ball zu Stindl, der sofort reagierte und abzog, 2:1, Gladbach war erneut in Führung. Der Videoassistent nickte den Treffer nach Überprüfung ab.

Borussia blieb dran, hätte für eine Vorentscheidung sorgen können, doch Bensebainis Schuss klatschte nur an die Unterkante der Latte. Das rächte sich wenige Minuten später. VfL-Schlussmann Sommer sah bei einer Hereingabe von Wirtz nicht gut aus, Alario nutzte das aus, kochte im Kopfballduell auch Elvedi ab, ebenfalls Doppelpack, 2:2 für Leverkusen.

Das war es aber noch immer nicht in einer munteren ersten Halbzeit. Thuram scheiterte knapp auf dem Weg zu erneuten Fohlen-Führung. Halbzeit. Durchschnaufen.

Der Schlagabtausch ging nach Wiederanpfiff munter weiter. Bailey hatte die erste dicke Chance, doch der Jamaikaner verzog knapp. Gladbach kam, hatte die Mega-Chance zum 3:2, doch zunächst Stindl und dann schließlich Wolf, der freistehend über das Tor ballerte, konnten diese nicht nutzen.

Direkter Gegenzug. Leverkusen konterte. Bailey tunnelte Sommer, 3:2 Bayer. In der Schlussphase machte der Werksklub dann den Sack zu, Baumgartlinger traf zum 4:2. In der Nachspielzeit konnte der eingewechselte Lazaro noch per Traumtor auf 3:4 verkürzen, reichte aber nicht mehr. Borussia geschlagen, Leverkusen ist wieder die Nummer eins am Rhein.