Mönchengladbach - Gladbach reist am Samstag (10. April 2021) zum Auswärtsspiel in die Hauptstadt. Um 15.30 Uhr dann steigt das Duell bei Hertha BSC. Gladbach konnte sich mit den beiden Siegen auf Schalke (3:0) und gegen Freiburg (2:1) aus der Negativspirale der vorherigen Wochen befreien und möchte gegen die „Alte Dame“ den Positivtrend weiter ausbauen, um den Traum von einer erneuten Qualifikation für Europa weiter aufrecht zu erhalten. Auch Berlin braucht dringend einen Sieg. Allerdings, um sich aus der gefährlichen Abstiegszone zu befreien.
- Gladbach reist am 28. Bundesligaspieltag (10. April 2021) zum Auswärtsspiel nach Berlin
- Im Berliner Olympiastadion steigt um 15.30 das Spiel bei Hertha BSC
- Gladbach will bei der „Alten Dame“ den dritten Bundesligasieg in Folge einfahren
Gladbach reist mit zwei Siegen in Folge nach Berlin
Gladbach reist nach Berlin, um einen wichtigen Dreier aus der Hauptstadt an den Niederrhein zu holen. Nach den letzten beiden Siegen scheint die Qualifikation für Europa wieder zum Greifen nah. Denn: Gladbach steht 39 Punkten zwar auf Platz neun der Tabelle, der VfB Stuttgart (Platz acht) und Union Berlin (Platz sieben) haben allerdings gleich viele Zähler auf dem Konto. Leverkusen auf Platz sechs liegt aktuell vier Punkte entfernt. Die Fohlenelf will den Aufwärtstrend ausbauen und bei der Hertha den dritten Sieg in Folge einfahren.
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Aber auch Borussias Gegner konnte in den letzten beiden Spielen punkten. Gegen Leverkusen gelang ein 3:0-Sieg, im Derby gegen Union Berlin konnte die „Alte Dame“ einen Punkt holen. Trotzdem braucht das Team von Pál Dárdai (45) dringend Punkte, um sich aus der Abstiegsregion zu befreien. Aktuell steht die Hertha mit 25 Punkten auf dem Konto auf Platz 15 der Tabelle. Gleich viele Punkte hat Mainz auf Rang 16.
Gladbach gewann in diesem Jahr sechs Mal, Hertha nur halb so oft
Hertha holte im Jahr 2021 bislang nur zwölf Punkte aus 14 Spielen – nach Schalke der zweitschlechteste Wert der Liga. Die Berliner gingen in diesem Kalenderjahr nur drei Mal als Sieger vom Platz. Gladbach gewann doppelt so oft (sechs Mal).
Spielen die Fohlen bald wieder vor Fans?

Trotz der mauen Punkte-Ausbeute: Im heimischen Olympiastadion lief es für die Hertha zuletzt gut. Nach zuvor vier Heimniederlagen in Serie konnte sie die letzten beiden Heimspiele gegen Augsburg und Leverkusen gewinnen. Allerdings: Drei Heimsiege in Serie sind dem Hauptstadt-Klub zuletzt im Jahr 2018 gelungen! Damals konnten sie auch die Fohlen 4:2 schlagen. Pál Dárdai stand zu dieser Zeit in seiner ersten Amtszeit in Berlin an der Seitenlinie.
Gladbach hat in der Bilanz leicht die Nase vorne
In der Historie trafen Gladbach und Hertha BSC schon 70. Mal aufeinander – 66 Mal davon in der Bundesliga. Die Gesamt-Bilanz spricht leicht für die Fohlen. So konnte die Borussia 28 Mal als Sieger vom Platz gehen. Hertha gelang dies zweimal weniger. 16 Mal trennten sich beide Teams nach einem Unentschieden. Im Hinspiel im Dezember 2020 trennten sich die Klubs 1:1-Remis.
Aus Herthas Offensiv-Quartett, bestehend aus Jhon Cordoba (27), Dodi Lukebakio (23), Matheus Cunha (21) und Krzysztof Piatek (25) war noch niemand gegen die Borussia erfolgreich. In ihren insgesamt 14 Bundesliga-Einsätzen gegen Gladbach blieben alle Torjäger bislang jeweils ohne jeden Treffer.
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Und noch etwas könnte Borussia in die Karten spielen: Trainer Dárdai hat mit Personalsorgen zu kämpfen. Denn: Lucas Tousart (23) fehlt wegen seiner fünften Gelben Karte, auch Vladimir Darida (30) ist noch rot-gesperrt. Weltmeister Sami Khedira (34) steht nach seinem Comeback im Derby noch nicht für 90 Minuten zur Verfügung. Ebenfalls der Einsatz von Santiago Ascacibar (24) ist noch fraglich.
Gladbach besonders durch Standards torgefährlich
Besonders in Acht nehmen sollten sich die Berliner vor Gladbachs Torgefährlichkeit nach ruhenden Bällen. Denn: Insgesamt 18 Tore nach Standards gehen auf Gladbachs Konto. Das ist der zweithöchste Wert der Liga und dreimal so viel, wie Hertha erzielten konnte (Sechs Tore nach Standards). Defensiv kassierte Berlin 16 Gegentore nach ruhenden Bällen, nur Schlusslicht Schalke musste mehr hinnehmen (22).
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Gladbachs Trainer Marco Rose (44) sagte vor dem Spiel: „Wir hatten immer klare Ziele formuliert und für uns war es wichtig, in der Spur zu bleiben, das ist die Kernaufgabe.“ Trotzdem weiß er auch um die Qualitäten des Gegners:„ Hertha ist eine Mannschaft, die sich unter Pál Dárdai gerade stabilisiert. Ich rechne am Samstag mit viel Gegenwehr“, so Rose.


