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Von Jannik Sorgatz

Rose lässt Borussen freie Hand Debattier-Klub auf dem Rasen legt Elfer-Schützen fest

Ramy Bensebaini hat gegen Eintracht Frankfurt seinen zweiten Elfmeter für Borussia Mönchengladbach verwandelt.

Ramy Bensebaini hat gegen Eintracht Frankfurt seinen zweiten Elfmeter für Borussia Mönchengladbach verwandelt.

Mönchengladbach - Die Balljungen waren aus Hygienegründen sogar angehalten, die Bälle regelmäßig zu desinfizieren. Bevor Ramy Bensebaini (25) das Spielgerät in der 73. Minute auf den Elfmeterpunkt legte, wäre es beinahe angebracht gewesen, zur Sprühflasche zu greifen: Denn der Ball war zwischen Pfiff und Ausführung durch so einige Borussen-Hände gegangen.

Marco Rose bestimmt keinen Elfmeter-Schützen

Bensebaini verwandelte schließlich mit etwas Glück und sorgte mit dem 3:0 (Endstand 3:1) für die Vorentscheidung. „Der Trainer hat wieder vergessen, einen Schützen fix zu bestimmen“, gab Trainer Marco Rose (43) zu. „Aber ich glaube, dass die Mannschaft es richtig entschieden hat. Ramy hat gegen Bayern getroffen, er macht es im Training sehr gut. Er hat ihn dann ja auch reingemacht. Deshalb ist jede Diskussion drumherum in dem Fall überflüssig. Hätte er ihn nicht gemacht, wäre es natürlich ein Thema.“

Gladbach und die Elfmeter-Schützen – das ist tatsächlich ein Thema, das erstmals aufkam, bevor die Fohlen unter Rose überhaupt erstmals vom Punkt antreten durften. Ende September hatte der Schiedsrichter in Hoffenheim zwar gepfiffen, nahm seine Entscheidung aber nach Ansicht der Bilder wieder zurück. Also schaute Breel Embolo (23) in die Röhre, nachdem Alassane Plea (27) ihm ohne Absprache mit dem Trainer den Vortritt gelassen hatte.

Bensebaini musste gegen Bayern ans Schießen erinnert werden

Lars Stindl (31) zeigte in der Europa League in Rom keine Nerven. Anfang Dezember verschoss Embolo dann gegen Freiburg und realisierte schnell, dass er erst mal nach hinten rückt in der Rangordnung. Eine Woche später musste Bensebaini vor seinem Last-Minute-Elfer gegen die Bayern von Ersatzkeeper Tobias Sippel (32) daran erinnert werden, dass er für die Aufgabe eingeteilt war. Es ging gut.

Kurz vor Weihnachten diskutierten Plea und Stindl gegen Paderborn, der Kapitän setzte sich durch. Stindls Kommentar damals: „Der Trainer stellt uns das frei, wer schießt. Ich habe mich gut gefühlt, habe geschossen und bin froh, dass er reingegangen ist. Alassane hatte kurz gefragt, ob er schießen darf. Aber ich habe gesagt, dass ich das mache.“

Plea-Fehlschuss mit Folgen gegen Hoffenheim

Plea hatte deshalb im Februar gegen Hoffenheim wohl ganz gute Argumente, dass er mal an der Reihe sei. Beim Stand von 1:0 scheiterte der Franzose jedoch, in der Nachspielzeit kassierte Borussia noch den Ausgleich. Immerhin: Es war bislang das einzige Mal, dass die Elfer-Debatte auf dem Rasen kein gutes Ende nahm.