Selbst getroffen, ein Tor aufgelegt, Sieg geholt! Wael Mohya bedeutet den Fohlen weit mehr als Millionen an Marktwert.
Viel mehr als 17 MillionenDarum ist Mohya für Gladbach unbezahlbar

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Wael Mohya während eines Fußballspiels auf dem Rasen.
Welch eine Galavorstellung! Beim 3:2-Erfolg beim VfB Stuttgart demonstrierte der erst 17-jährige Wael Mohya abermals sein gigantisches Potenzial. Das Ausnahmetalent der Fohlen erzielte nicht nur einen eigenen Treffer, sondern bereitete obendrein einen weiteren vor.
Eines steht fest: Dieser Teenager wird nicht erst morgen glänzen, er bestimmt bereits das Hier und Jetzt. Seine immense Bedeutung für das Team untermauerte er wieder mal eindrucksvoll. Zudem zeigte sich deutlich: Sein wahrer Nutzen für den Verein sprengt sämtliche Schätzungen der Fachleute.
Endlich wieder ein echter Publikumsliebling
Aktuell beziffern Analysten das Preisschild des Nachwuchskickers auf stolze 17 Millionen Euro. Dadurch rangiert der Youngster im Aufgebot der Gladbacher Borussia bereits einsam an der Spitze der wertvollsten Akteure.
Das gesamte Team wird auf 134,95 Millionen Euro taxiert – ein volles Achtel dieser Summe verbucht der 17-Jährige ganz allein für sich. Intern stufen die Bosse ihren Rohdiamanten in finanzieller Hinsicht allerdings noch weitaus teurer ein. Das berichtet „Bild“. Schließlich kocht das Transfergeschäft rund um derart blutjunge Ausnahmekönner momentan komplett über.
Allerdings zählen bei der Borussia längst nicht bloß eventuelle Transfereinnahmen. Bereits im Jahr 2016 wechselte der damals siebenjährige Knirps vom SV Straelen in das Nachwuchsleistungszentrum der Fohlen.
Mittlerweile fungiert er als absoluter Schlüsselspieler, auf den Chefcoach Alexander Blessin (53) in seiner Anfangsformation keinesfalls verzichten kann. Doch es kommt noch besser: In den Augen der Anhänger, die kürzlich arg gebeutelt wurden, verkörpert er DEN ultimativen Hoffnungsträger. Eine echte Leitfigur zum Anfassen. Denn Hand aufs Herz: Lässt man diesen Ausnahme-Jugendlichen außen vor, mangelt es dem derzeitigen Aufgebot massiv an wahren Publikumslieblingen.
Auf diesem schmächtigen Körper ruht demnach ein gewaltiger Druck. Sämtliche Kameras fokussieren sich unentwegt auf den Jungen. Und wie reagiert Mohya darauf? Er bewahrt sich schlicht seine Unbekümmertheit und bleibt völlig entspannt. Für eine kesse Lippe ist er jederzeit gut – gleichzeitig gibt er sich bodenständig und wirkt mitunter fast schon schüchtern.
Nach dem Abpfiff in Stuttgart offenbarte der 17-Jährige zudem Charakterstärke. Da sein Torjubel direkt vor der Stuttgarter Fankurve stattgefunden hatte, bat er den gegnerischen Anhang anschließend um Verzeihung. Exakt solch ein Verhalten sichert ihm sämtliche Sympathien. Sowohl auf der Tribüne als auch im Kreis der Teamkollegen, Übungsleiter sowie Klubbosse.
Rouven Schröder (51) gerät regelrecht in Ekstase: „Das ist nicht selbstverständlich. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber was Wael mit seinen 17 Jahren schon abreißt an Metern, Eins-gegen-eins-Situationen, an Mut und Technik, muss man hervorheben. Wenn ich allein daran denke, wie er das 2:1 vorbereitet hat, da bleibt er auch einfach so, wie er ist, nämlich leidenschaftlich.“
Ein Vorbild für den gesamten Unterbau
Im gesamten Jugendbereich des Traditionsvereins dient Mohya längst als leuchtendes Beispiel. Zahlreiche Nachwuchskicker im Verein eifern ihm nach und träumen von einer identischen Entwicklung. Genauso beurteilt auch Schröder die Lage: „Er steht auch für alle jungen Spieler aus der Akademie, jetzt dahin zu kommen, wo Wael gerade ist, und ihn nachzuahmen.“
Rund um den Borussia-Park herrscht eine regelrechte Mohya-Mania. Dass ihm eine derartige Euphorie entgegenschlägt, bedeutet dem tief mit seinem Herzensverein verbundenen Eigengewächs unheimlich viel. „Das macht mich stolz. Ich bekomme gerade sehr viel Vertrauen, generell vom ganzen Verein, vom Trainer, von den Spielern. Es war einfach ein geiles Gefühl, auf dem Platz gestanden und das Spiel gewonnen zu haben. Das war für uns alle, vor allem auch für die Fans ein richtig toller Abend“, betont das Ausnahmetalent. Und möglich gemacht hat dieses Highlight vor allem einer: er selbst. (red)

