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Von Judith Malter, Antonia Raabe

„Schritt nach vorne“ Stimmen und Reaktionen zu Gladbachs Unentschieden in Hoffenheim

Adi Hütter, Trainer von Borussia Mönchengladbach, ballt nach dem Spiel in Hoffenheim am 18. Dezember 2021 mit geschlossenen Augen die Fäuste.

Adi Hütter von Borussia Mönchengladbach zeigte sich nach dem Spiel bei der TSG Hoffenheim am 18. Dezember 2021 zufrieden mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft.

Borussia Mönchengladbach hat am Samstag (18. Dezember 2021) im letzten Spiel der Bundesliga-Hinrunde 1:1 bei der TSG Hoffenheim gespielt. Unsere Redaktion hat Stimmen und Reaktionen zum Spiel zusammengetragen.

Kramer: „Mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause“

Christoph Kramer (Spieler Borussia): „Ja, über das Ergebnis können wir uns freuen, über die Leistung nicht. Hätten wir die letzten vier Spiele gewonnen, dann würde ich hier stehen und sagen: ‚Was wir hier für ne Scheiße gespielt haben, so schlecht haben wir noch nie gespielt, jeden Ball nach vorne gebolzt.‘ Das war natürlich nicht gut und das Unentschieden ist aus unserer Sicht schmeichelhaft. Aber es ging heute um einen Punkt, egal wie. Der Punkt ist wichtig. Wir gehen mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause. Die kommt uns allen sehr gelegen, wir müssen alle mal ein bisschen Abstand bekommen. Wir wissen alle, was das für ein hartes Brett ist, was wir bohren müssen, damit wir wieder so Fußballspielen, wie wir es gewohnt sind.“

Patrick Herrmann (Spieler Borussia): „Gerade in der ersten Halbzeit war es eigentlich ein offener Schlagabtausch, in der zweiten Halbzeit haben wir uns dann vielleicht ein bisschen zu sehr fallen lassen. Wir haben aber mit Mann und Maus verteidigt und versucht das 1:0 zu halten, was bis zur 91. Minute auch gut geklappt hat. es ist natürlich dann ärgerlich, wenn man kurz vor Schluss das Ding rein bekommt. Das passt aber zu unserer Situation momentan.  damit müssen wir momentan einfach zurecht kommen. Aber da müssen wir uns auch rausarbeiten.“

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Matthias Ginter (Spieler Borussia): „Wir waren besser als in den letzten Wochen. Wir haben alles reingeworfen. Wobei man ehrlich sagen muss, dass Hoffenheim mehr Chancen hatte, mehr vom Spiel hatte. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, mit Mann und Maus zu verteidigen, haben auch ein bisschen Glück gehabt. Ich glaube, dass das Unentschieden verdient war, wenn es auch bitter ist, in der Nachspielzeit.“

Adi Hütter (Trainer Gladbach): „Klar, hätten wir gerne gewonnen. Wir haben heute kämpferisch eine sehr gute Leistung gezeigt, das hat mich sehr gefreut. Wir hätten uns den Sieg sehr gewünscht. Das hat nicht ganz funktioniert, trotzdem war es ein Schritt nach vorne. Wenn man vier Mal verloren hat, ist es nicht so einfach besser zu spielen, wenn das Selbstbewusstsein nicht an erster Front ist. Dann gibt es Spiele, in denen man kämpfen muss. Die Mannschaft hat heute um jeden Zentimeter gekämpft. Wir nehmen den Punkt hier heute bei einer starken TSG Hoffenheim mit. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft die Qualität hat, mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben. “

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Sebastian Hoeneß (Trainer Hoffenheim): „Wir haben in den ersten 25 Minuten nicht viel verkehrt gemacht und hatten eine Powerplay-Phase. Da sind wir leider oftmals an Yann Sommer gescheitert. Dazu haben wir leider zu sorglos agiert und neben den Gegentreffer noch ein paar andere Situationen zugelassen. Wir sind dem Ergebnis dann hinterhergerannt. Ab der 60. Minute ging es dann nur noch in eine Richtung. Yann Sommer hat einen richtig guten Tag erwischt. Wenn wir den Ausgleich etwas früher gemacht hätten, hätten wir sogar die Chance, das Spiel noch zu drehen. Am Ende müssen wir mit dem späten 1:1 leben. Es sind gemischte Gefühle.“