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Von Jannik Sorgatz

Gerüchte-Karussell nimmt Fahrt auf Beim nächsten Gladbach-Kandidaten spricht Klopp ein Wörtchen mit

Marko Grujic hat in 50 Bundesligaspielen für Hertha BSC bislang neun Tore erzielt. Er ist wie Denis Zakaria und Florian Neuhaus im zentralen Mittelfeld zu Hause.

Marko Grujic hat in 50 Bundesligaspielen für Hertha BSC bislang neun Tore erzielt. Er ist wie Denis Zakaria und Florian Neuhaus im zentralen Mittelfeld zu Hause.

Mönchengladbach - Sollte Max Eberl (46) alle Pläne in die Tat umsetzen, die in den vergangenen Tagen gerüchteweise kursierten, müsste Borussia alleine für die Youngster Jonathan David (20) und Linton Maina (21) mindestens 34 Millionen Euro Ablöse überweisen. Der Ausgaben-Rekord für einen Transfer-Sommer liegt bei etwa 45 Millionen und stammt aus dem vergangenen Jahr.

Marko Grujic: Leihe mit Kaufoption?

Hinzu kämen 2021 dann 18 Millionen Euro, falls Gladbach auch noch Marko Grujic (24) vom FC Liverpool fest verpflichten will. Der Serbe ist seit zwei Jahren an Hertha BSC verliehen und dürfte zur neuen Saison entweder nach Liverpool zurückkehren oder sich einem Europacup-Teilnehmer anschließen. Diverse Medien aus seiner Heimat berichten, dass Borussia an einem Leihgeschäft plus Kaufoption interessiert sei.

Fest steht: Alles auf einmal wird Eberl in der kniffligen Corona-Transferperiode nicht stemmen können. Es sei denn, Borussia qualifiziert sich für die Champions League und aus der Ansage „Wir werden unseren Kader zusammenhalten“ wird doch ein großer Exodus von Top-Stars wie Denis Zakaria (23), Marcus Thuram (22), Alassane Plea (27) oder Matthias Ginter (26).

Max Eberl wird vorbereitet sein

Doch die Fohlen, allen voran ihr ambitionierter Trainer Marco Rose (43), haben keine Lust, nach einer Saison mit mindestens 62 Punkten und der wahrscheinlichen Quali für die Königsklasse ein Jahr zurückgeworfen zu werden, Coronakrise hin oder her. „Mit dem sportlichen Erfolg wollen wir versuchen, auf schlauen Wegen die Mannschaft irgendwie zu verstärken. Wie das dann aussieht, da müssen wir uns jetzt noch eine gewisse Kreativität offenlassen“, sagte Eberl bei „Sky“.

Wer die Arbeit des Managers in den vergangenen mehr als elf Jahren beobachtet hat, der weiß, dass für etliche Szenarien bereits der Plan in der Schublade liegen wird. Vielleicht hat Eberl seine Wunschspieler längst auf einem Flipchart notiert und wartet nun nur noch darauf, dass nach dem 34. Spieltag eine etwas genauere Kalkulation des Transfer-Budgets möglich sein wird.

David, Maina, Grujic: Gladbachs Möglichkeiten sind begrenzt

Die Namen, die in den vergangenen Tagen dazugekommen sind, passen alle ins Gladbacher Anforderungsprofil. Der Kanadier David hat in Belgien bei KAA Gent mit 18 Toren in 27 Ligaspielen für Furore gesorgt, kann sowohl hängend als auch im Sturmzentrum spielen. Er wäre die perfekte Erweiterung des Offensivpersonals, selbst wenn einer der Stars gehen sollte. Hannovers Maina wiederum könnte die Nachfolge von Ibrahima Traoré (32) als Flügelspieler antreten, bei dem es trotz des jüngsten Startelf-Comebacks und des Rose-Lobs Gesprächsbedarf gibt.

Grujic, über dessen Zukunft Roses Kumpel und Mentor Jürgen Klopp (53) als Liverpool-Coach mitentscheidet, dürfte nicht als letzter zentraler Mittelfeldspieler bei den Fohlen gehandelt werden, solange Zakarias Zukunft nicht final geklärt ist. Jüngst machte Grujic beim für Borussia so wichtigen Hertha-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen ein starkes Spiel. Beide stehen übrigens bei Lian Sports unter Vertrag, Gladbach-„Krake“ Zakaria schloss sich der Agentur erst kürzlich an.

Die Saison ist noch nicht zu Ende, das Fenster noch gar nicht offen. Doch schon jetzt ist klar: Es stehen hochspannende Wochen bevor. Nicht nur in Gladbach.