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Von Judith Malter, Achim Müller

„Jetzt heißt es weiterpunkten“ So beurteilt Manager Eberl Gladbachs derzeitige Tabellenplatzierung

Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, hier bei der Pressekonferenz der Fohlen am 27. August 2021.

Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, hier bei der Pressekonferenz der Fohlen am 27. August 2021.

Mönchengladbach. Durch die Siege gegen Dortmund und in Wolfsburg hat Borussia Mönchengladbach an den vergangenen beiden Bundesliga-Spieltagen einen ordentlichen Sprung in der Tabelle gemacht. Vor dem anstehenden Duell gegen den VfB Stuttgart am Samstag (16. Oktober 2021/18.30 Uhr) belegt die Elf vom Niederrhein mit zehn Zählern den zehnten Rang – mit Anschluss an die oberen Regionen des Tableaus. Doch wie schätzt Fohlen-Manager Max Eberl (48) die Entwicklung seines Teams ein und was fordert er in den kommenden Wochen? Darüber hat der 48-Jährige in der Pressekonferenz am Donnerstag (14. Oktober) gesprochen.

Borussia seit zwei Spieltagen wieder in der Erfolgsspur

Borussia Mönchengladbach ist aktuell auf dem aufsteigenden Ast. Nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund (1:0), Klub von Ex-Trainer Marco Rose (45), Ende September, folgte nur eine Woche später der Erfolg beim VfL Wolfsburg (3:1) – dem Klub bei dem man fast 18 Jahre lang nicht hatte gewinnen können.

Borussia erlebt aktuell einen Aufwind – das wird mittlerweile auch in der Bundesliga-Tabelle deutlich. Denn: Hatten die Fohlen nach fünf Partien noch mit nur vier Zählern auf dem Relegationsplatz gestanden, belegen sie nun nach sieben Spieltagen bereits den 10. Tabellenplatz mit Anschluss an die oberen Ränge.

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Nur zwei Punkte fehlen derzeit für Rang sechs, welcher am Ende der Spielzeit zur Teilnahme an der Europa Conference League berechtigen würde. Drei Punkte sind es bis zum Europa-League-Platz. Bis zu einer Platzierung, die am Ende der Saison zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigen würde, fehlen Borussia aktuell nur fünf Punkte.

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Also glorrieche Aussichten für die Gladbacher? Nicht ganz, wenn es nach VfL-Sportdirektor Max Eberl geht. Der 48-Jährige betonte in der Pressekonferenz vor dem kommenden Bundesliga-Duell gegen den VfB Stuttgart am Samstag (16. Oktober) nämlich: Für eine Bewertung der aktuellen Form seiner Mannschaft ist es ihm noch viel zu früh.

„Die Tabelle ist ja der Maßstab, wir brauchen jetzt – glaube ich – nicht jede Woche darüber zu sprechen, wie gerade der Stand ist. Der Stand ist die Tabelle“, so der 48-Jährige. Diese zeige, dass Borussia in den beiden vergangenen Spielen zwei wichtige Siege eingefahren habe, was auch verdient gewesen sei, so Eberl.

Darauf aber auf den weiteren Saisonverlauf zu schließen, sei noch viel zu früh. „Jetzt haben wir Gegner wie Stuttgart, Hertha, Bochum, Mainz sowie Bayern im Pokal und wollen einfach weiter erfolgreich sein. Das ist das, was wir schon gegen Bayern versucht haben, was wir auch in Augsburg versucht haben und was wir auch gegen Dortmund und Wolfsburg versucht und gottseidank auch geschafft haben“, skizziert Eberl die Zielsetzung für die kommenden Wochen.

Etwas fordern werde er dementsprechend von der Fohlenelf nicht. „Ich möchte oder wünsche mir einfach, dass die Mannschaft das, was sie kann und in dieser Saison schon gezeigt hat – zuletzt in zwei Spielen auch stabil – weiter stabil zeigt. Und dann werden wir auch unsere Punkte machen und weiter in einem Reigen bleiben von vielen Mannschaften, die sich lange in guten Tabellenregionen bewegen“, betonte er, fügte aber auch hinzu, dass erst am Ende der Saison final abgerechnet werde.

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„Jetzt heißt es einfach – weiterpunkten. Das ist das, was wir uns vorstellen und wünschen. Aber nach dem siebten Spieltag schon irgendetwas zu bewerten...die Tabelle sagt das und alles weitere werden dann die nächsten Spiele zeigen.“