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Von Achim Müller

Gladbach-Profis endgültig in der Bringschuld! Eberl: „Conference League auch ein spannender Wettbewerb“

Gladbach-Manager Max Eberl hat sich zu einer möglichen Teilnahme der Borussia an der UEFA Conference League geäußert.

Gladbach-Manager Max Eberl, hier zu sehen bei einem TV-Auftritt am 13. März 2021, hat sich zu einer möglichen Teilnahme der Borussia an der UEFA Conference League geäußert.

Mönchengladbach - Borussia steht vor dem Bundesliga-Schlagabtausch am Samstag mit dem VfB Stuttgart (15. Mai 2021/15.30 Uhr/GladbachLIVE-Ticker). Zugleich steckt, zumindest Teilen des Fohlen-Umfeldes, noch die Demütigung (0:6) vom vergangenen Spieltag bei Meister Bayern München in den Knochen. Von einer Saison-Finale-Euphorie am Niederrhein kann also, nach dieser bislang eher verkorksten Meisterrunde, nicht wirklich die Rede sein.

  • Gladbach steht am Samstag (15. Mai 2021/15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gehörig unter Druck
  • Die Borussia benötigt gegen die Schwaben einen Sieg, um das Minimal-Ziel, die Conference League, aus eigener Kraft erreichen zu können
  • Fohlen-Manager Max Eberl spricht über Einsparungen und den Wettbewerb Conference League 

Dennoch: Der VfL kann aus eigener Kraft weiterhin einen internationalen Wettbewerb erreichen. Die aktuell realistischste Variante: Platz sieben, der für die UEFA Conference League, ein neuer Wettbewerb, aus der Kategorie Liga drei in Europa, reichen würde.

Gladbach hofft, mit Conference-League-Ticket die Saison retten zu können

Gladbachs Manager Max Eberl hat sich in dieser Melange dem Sender „Sky“ zu einer Stellungnahme aus Sicht des VfL zur Verfügung gestellt.

Der 47-Jähige sagt: „Wir wollen das Spiel am Wochenende gewinnen, um unsere Ausgangslage weiter zu verbessern. Aber, was die Europa League betrifft, haben wir es definitiv nicht mehr in der eigenen Hand. Wir sind fünf Punkte weg. Leverkusen wird, glaube ich, in den restlichen beiden Spielen die nötigen Punkte holen, um es zu schaffen. Dementsprechend kämpfen wir gerade mit Freiburg und Union Berlin um die Conference League, dir für uns definitiv auch ein spannender Wettbewerb wäre, wenn wir sie denn schaffen würden.“

Eberl ergänzt beim Bezahl-Sender: „Entsprechend wollen und müssen wir auch die letzten beiden Spiele gewinnen, um das Ziel auch sicher zu erreichen.“

Das ist eine klare Vorgabe an die Elf von Cheftrainer Marco Rose (44), der zum 1. Juli zu Liga-Konkurrent Dortmund wechseln wird.

Eberl sagt: „Wir planen, seit ich Sportdirektor bin, ohne Europapokal-Einnahmen. Was bedeutet, dass jede Zusatzeinnahme, die mit Europa kommt, sei es Conference League, Europa League oder, wie in der vergangenen Saison Champions League, on top für uns ist. Das tut in der heutigen Zeit natürlich sehr gut. Und dementsprechend ist ein Erreichen eines europäischen Wettbewerbes für uns, sportlich, ein großartiges Ziel. Finanziell tut es auch gut, weil es ein Stück weit lindert.“

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Die Corona-Krise, die alle Profi-Vereine bis ins Mark trifft, hat weiterhin auch Auswirkungen auf die Borussia. Bereits jetzt klafft ein zweistelliges Millionen-Loch in der Klub-Kasse von Borussia Mönchengladbach.

Eberl: „Dass Geld fehlt, ist keine überraschende Kenntnis. Das haben wir jetzt seit 14 Montane erfahren. Und seit 14 Monaten arbeiten wir Vereine genau an dieser Thematik. Kosten einzusparen, stabil zu bleiben. Wir in Gladbach haben das vergangene Jahrzehnt immer sehr konservativ geplant, nie verrückte Dinge getan, sondern immer nur das ausgegeben, was wir eingenommen haben. Dementsprechend: Die Einnahmen sind momentan deutlich geringer, dementsprechend heißt es für uns auch, dass es deutlich geringere Ausgabemöglichkeiten gibt.“

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Eberl sagt weiter: „Aber am langen Ende musst du nach der Saison einen Strich ziehen und schauen, wo ist man geendet, auf welcher Position. Hat man Conference League erreicht, kann man das Geld wieder einplanen für die neue Saison, was passiert mit Spielern, bleiben Spieler bei dir, verlassen dich Spieler, weil du eben gewisse Ziele nicht erreichst, weil sie andere Vorstellungen haben. Also, das ist gerade eine Thematik, dass wir alle auf das Geld achten müssen, das hat nicht nur mit Corona zu tun, weil ab dem 1. Juli gilt der neue Fernsehvertrag, bei dem ja auch noch mal 200 Millionen Euro der ersten und zweiten Liga fehlen werden.“

Gladbach-Manager Eberl spricht über mögliche Sparmaßnahmen

Eberl sagt: „Wir haben nun eine Zeit, in der wir alle sehr genau auf das Geld achten müssen. Diese goldene Zeit, dieses sprudelnde Geld, ist eben ein Stück weit vorbei. Was auch gut ist, damit arrangieren wir uns jetzt und versuchen, gute Entscheidungen zu fällen.

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Gladbachs Profis und Cheftrainer Marco Rose sind in den letzten beiden Spielen in der Bringschuld. Damit Gladbach nach einer verkorksten Meisterrunde zumindest noch den Trostpreis Conference League erreichen kann.