Borussia Mönchengladbach war am 8. Spieltag gegen Aufsteiger SC Paderborn gefordert. Diese Noten verdienten sich die Fohlen.
Noten gegen PaderbornStarkes Bundesliga-Debüt und zwei Comebacks bei Nullnummer

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Robin Hack im Duell mit Raphael Obermair.
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Am 8. Bundesliga-Spieltag ist Borussia Mönchengladbach gegen Aufsteiger SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinausgekommen.
Nach zwei Pflichtspielsiegen in Folge wollten die Fohlen den Schwung mitnehmen. Das gelang gegen die Ost-Westfalen nur bedingt. Trotz einer starken Phase vor der Pause reichte es am Ende nur zu einem mageren Pünktchen.
0:0 gegen Paderborn: Gladbach-Profis in der Einzelkritik
Daniel Batz: Die eigentliche Nummer zwei stand erneut für den angeschlagenen Nicolas im Kasten. Nach 26 Minuten musste er erstmals eingreifen, als Baack nach einer Ecke völlig frei zum Schuss kam und der Keeper trotz schlechter Sicht seine Fäuste noch rechtzeitig hochbekam. Anschließend bei seinem Bundesliga-Debüt im Gladbach-Trikot immer zur Stelle, wenn er gefordert war. Note: 2
Daiki Hashioka: Ballte beide Fäuste, als er nach einer guten Viertelstunde im eigenen Strafraum seinen Gegenspieler bis ins Tor-Aus laufen ließ. Sah für das Wegwerfen des Balles unnötig Gelb. Note: 3,5
Philipp Sander: Da der frischgebackene Papa Kevin Diks wegen Trainingsrückstand auf der Tribüne Platz nahm, lief er erneut als zentraler Innenverteidiger in der Dreierkette auf und machte das im Großen und Ganzen souverän. Note: 3
Fabio Chiarodia: Der junge Innenverteidiger agierte hinten nach dem souveränen Auftritt im Pokal mit mehr Selbstbewusstsein. Hatte zum Ende der ersten Halbzeit aus kurzer Distanz die Führung auf dem Kopf, SC-Keeper Noll kratzte den Ball mit einem starken Reflex noch von der Linie. Kurze Schrecksekunde, als der Schiedsrichter ihm für ein Foul an der Seitenlinie versehentlich Rot zeigte, seinen Fehler aber sofort auf Gelb korrigierte. Note: 2,5
Joe Scally: Der US-Boy ackerte fleißig und war wieder mit viel Offensivdrang unterwegs, diesmal fehlte ihm aber etwas Fortune. Seinen Arm-Einsatz gegen den Paderborner Torwart Noll wertete der Schiedsrichter als Foul, weshalb das vermeintliche Führungstor zurückgenommen wurde. Bei der Riesenchance kurz vor der Pause hätte er besser auf Mohya quergelegt. Note: 3
Zento Uno: Offensiv unauffällig, defensiv ohne große Fehler. Note: 3,5
Florian Neuhaus (bis 77.): Insgesamt funktioniert die defensive Abstimmung mit Uno immer besser. Ein Fehlpass des Mittelfeldspielers legte Paderborn in der zweiten Hälfte eine dicke Chance auf. Offensiv kam auch von ihm nicht viel. Note: 3,5
Lukas Ullrich: Der linke Schienenspieler leitete mit einer starken Balleroberung die erste gefährliche Szene der Gladbacher durch Hack ein. Beim durch den VAR zurückgenommenen vermeintlichen 1:0 war es seine Flanke, die die Paderborner Defensive gehörig in die Bredouille brachte. In der zweiten Halbzeit mehr in der Defensive gefordert. Sein Ballverlust in der Nachspielzeit wäre fast teuer geworden. Note: 3,5
Wael Mohya (bis 77.): Der Youngster pennte zunächst im eigenen Strafraum, als er Baack komplett aus den Augen ließ. Eroberte nach einer halben Stunde an der Mittellinie den Ball und legte so die bis dato beste Chance auf. Anschließend mit der ein oder anderen Offensiv-Szene, allerdings weit von der Gala-Vorstellung in Stuttgart entfernt. Bei seinem starken Solo nach 70 Minuten passte nur der Abschluss nicht. Vielleicht hätte er nochmal querlegen sollen. Note: 2,5
Robin Hack (bis 77.): Bot sich immer wieder an und war in der zähen Anfangsphase der auffälligste Gladbacher. Nach einer halben Stunde ging sein frecher Heber aus rund 35 Minuten knapp am Tor vorbei. In der zweiten Halbzeit tauchte er komplett ab. Note: 3
Shuto Machino (bis 69.): Nahm als Zielspieler eine wichtige Rolle im Offensivspiel ein und leitete Scallys Großchance kurz vor der Pause durch einen starken Pass ein. Dem Mittelstürmer selbst ging die Torgefahr allerdings komplett ab. Note: 3,5
Isac Lidberg (ab 69.): Holte eine Gelbe Karte raus, ansonsten kein Faktor. Note: 4
Jens Castrop (ab 77.): Feierte nach Schulter-OP und monatelanger Verletzungspause sein Comeback. Keine Note
Ko Itakura (ab 77.): Auch er bekam nach seiner Verletzungspause wie schon im DFB-Pokal ein paar Minuten und sortierte sich auf der Sechs ein. Keine Note
Nicolas Kühn (ab 77.): Auch er feierte sein Comeback nach Verletzung. In der letzten Minute verpasste er per Heber die Chance zum Siegtor. Keine Note



