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Von GladbachLIVE Redaktion

Siege über Siege Im letzten Akt stellt Borussias Endspurt-Held früh die Weichen

Jonas Hofmann (rechts) brachte mit seinem frühen 1:0 den 20. Saisonsieg von Borussia Mönchengladbach auf den Weg. Florian Neuhaus war der erste Gratulant.

Jonas Hofmann (rechts) brachte mit seinem frühen 1:0 den 20. Saisonsieg von Borussia Mönchengladbach auf den Weg. Florian Neuhaus war der erste Gratulant.

Mönchengladbach - Marco Rose (43) wollte „kein plakatives Ziel“ raushauen auf der letzten Pressekonferenz nach dem 2:1 gegen Hertha BSC. Eine Ankündigung für sein zweites Jahr in Gladbach gönnte der Trainer sich aber doch: „Wir wollen auch in der neuen Saison wieder viele, viele Spiele gewinnen.“ 2019/20 waren es 20 an der Zahl, nur unter Jupp Heynckes (75) und Hennes Weisweiler († 63) schaffte Borussia mal mehr, zuletzt 1983/84.

Die Gesamtbilanz kann sich sehen lassen. Gegen Hertha wurde sie noch einmal aufgehübscht und mit einem Happy End versehen, weil Gladbach mehrere Serien der jüngeren und nicht mehr ganz so jungen Vergangenheit ausbaute.

Hier sind die Opta-Daten zum Spiel, präsentiert vom Streamingdienst DAZN:

  • Erstmals seit vier Jahren beenden die Fohlen die Bundesliga-Saison unter den Top Vier und dürfen sich auf die dritte Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase freuen. Mit 65 Punkten stehen zehn mehr auf dem Konto als zum Ende der Vorsaison.
  • Starkes Finish: Zum Saisonabschluss feiert Gladbach erstmals im Jahr 2020 gleich drei Siege in Serie – das gelang zuletzt im Oktober und November 2019.
  • Erstmals im achten Anlauf gelang am letzten Spieltag ein Erfolg im Borussia-Park. Zuletzt waren die Fohlen zu Hause am 34. Spieltag erfolgreich gewesen, als sie 2004 Abschied nahmen vom Bökelberg (3:1 gegen 1860 München).

Der Mann des Endspurts: Jonas Hofmann (27). Er stellen einen Karriere-Bestwert ein.

  • Hofmann, Torschütze zum 1:0 und Vorlagengeber zum 2:0, verbuchte in seinen letzten beiden Heimspielen im Borussia-Park vier Scorerpunkte (vier Tore, eine Vorlage).
  • Hofmann erzielte gegen die Hertha sein fünftes Saisontor – mehr gelangen dem ehemaligen Dortmunder in einer Bundesliga-Saison nie (wie in der Vorsaison).

Borussia Mönchengladbach trifft zu Hause immer

Sein frühes Tor war Baldrian für die Borussen, wenn man sich zwei starke Serien ansieht.

  • Nach einer Pausenführung verlor Gladbach keines seiner letzten 28 Bundesliga-Spiele (24 Siege, vier Remis). Die letzte Pleite gab es beim 1:5 gegen Leverkusen im Oktober 2017.
  • In den vergangenen 16 Bundesliga-Heimspielen traf die Borussia stets (letztmals beim 0:0 gegen Schalke am ersten Spieltag nicht), die längste Serie seit über 29 Jahren (20 Partien zwischen April 1990 und Juni 1991).

Vorne war noch deutlich mehr drin, hinten stand lange die Null – auch weil Borussia den Gegner vor allem im ersten Durchgang nicht zum Zug kommen ließ.

  • Gladbach erzielte gegen die Hertha die Tore 65 und 66 in dieser Bundesliga-Spielzeit – so viele waren es zuletzt 2015/16 (67).
  • 23 Torschüsse sind Bestwert im Jahr 2020 und eingestellter Saisonrekord für Gladbach (wie gegen Düsseldorf im September und gegen Freiburg im Dezember).
  • Borussia ließ gegen die Hertha keinen Schuss in der ersten Halbzeit zu. Das gelang seit Datenerfassung 2004/05 nur einmal in einer Halbzeit (egal ob erste oder zweite) und war in der ersten Halbzeit gegen Frankfurt im März 2016.

Nicht nur auf Hofmann war im Saisonfinale Verlass:

  • Breel Embolo erzielte seinen ersten Treffer seit dem Restart und baute mit seinem achten Saisontor seinen persönlichen Rekord in der Bundesliga aus. Für Schalke erzielte er nie mehr als fünf Treffer in einer Spielzeit. (jso)