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Von Jannik Sorgatz

Direkt nach dem großen Erfolg Rose schickt Botschaft an Borussen-Fans in aller Welt

Nach dem Abpfiff feierten die Borussen gemeinsam den Einzug in die Champions League.

Nach dem Abpfiff feierten die Borussen gemeinsam den Einzug in die Champions League.

Mönchengladbach - Um kurz nach halb sechs war es im Borussia-Park schon still und der Rasen leer, die Fohlen feierten ihren großen Erfolg in der Kabine. Doch einige von denen, die nicht dabei sein konnten auf einem der 54.000 Plätze an diesem großen Tag, ließen ihrer Freude über die Champions League draußen freien Lauf: Hup-Geräusche von einem Autokorso wehten ins Stadion.

Borussia Mönchengladbach mit historischer Spielzeit

Borussia hatte nicht viel anbrennen lassen beim 2:1 gegen Hertha BSC. Das 1:0 fiel früh durch Jonas Hofmann (27) in der siebten Minute. Wie das Torschussverhältnis (13:0) hätte Gladbach auch das Ergebnis schon zur Pause klarer gestalten müssen, erst in der Schlussphase sorgte Breel Embolo (23) mit dem 2:0 für die Entscheidung.

Der Anschlusstreffer durch Vedad Ibisevic (35) in der Nachspielzeit war unterm Strich egal, ein Punkt hätte Gladbach bereits gereicht im Fernduell mit Bayer 04 Leverkusen, das 1:0 gegen den FSV Mainz gewann.

„Alle Analysen sind jetzt egal. Wir stehen auf dem vierten Platz nach dem 34. Spieltag und das ist für uns eine Riesensache“, sagte Hofmann. „Wer 65 Punkte holt, hat die Champions League verdient“, meinte Christoph Kramer (29). Tatsächlich punkteten die Fohlen nur in sieben ihrer 52 Bundesliga-Spielzeiten besser, seit 1984 sogar nur einmal. Damals machten sie, vor fünf Jahren, unter Lucien Favre (62) erstmals die Königsklasse klar.

Rose: „Wir genießen das und werden feiern“

Marco Rose (43) wird nach Favre und André Schubert (48) nun Borussias dritter Champions-League-Trainer. Manager Max Eberl (46) bezeichnete ihn als „Schlüsselfigur des Erfolges“. Und Rose? Der richtete sich explizit an die, die weiterhin fehlten: „Was wir hier geschafft haben, haben wir vor allem für unsere Fans gemacht. Wo auch immer sie sind, wir haben viele an allen Orten dieser Welt: Ich hoffe, dass sie richtig abgehen.“

Auch die Mannschaft wollte diese Ansage beherzigen. „Bei uns in der Heimat sagt man: Heute Abend trinken wir eins. Und aus dem einen werden dann ganz schnell zwei oder drei. Mal schauen, wo die Reise hingeht“, sagte Hofmann. 

Borussen singen „Allez allez allez“

In der Kabine ging es schon gut ab. „Hulapalu“ von Andreas Gabalier lief, ein Favorit der Schlager-Liebliebhaber im Kader. In der Instagram-Story von Marcus Thuram (22) schaute Alassane Plea (27) angesichts der Musikwahl noch etwas skeptisch drein. Doch den Hit zum Königsklassen-Coup hatten die Fans der Mannschaft beigebracht. Und so war auch „Allez allez allez“ beim Feiern ganz vorne dabei, der auf Borussia umgedichtete Song aus Liverpool, im Original ein Lied von Righeira aus den 80ern.

Im VIP-Raum des Borussia-Parks startete dann gegen 19 Uhr die Königsklassen-Sause, unter Einhaltung aller Corona-Regeln, wie der Trainer betonte. „Wir genießen das natürlich und werden feiern, weil das ein außergewöhnlicher Moment für den Verein ist“, so Rose.

Marco Rose will wieder „viele, viele Spiele gewinnen“

Nach dem Urlaub wird Borussia wieder angreifen. Rund einen Monat bekommen die Spieler frei. 65 Punkte, Aus in der Gruppenphase der Europa League, Aus in der zweiten Runde des DFB-Pokals – wer den Ehrgeiz des Trainer kennt, der weiß, dass die Fohlen weiter wachsen sollen. „Wir wollen auch in der neuen Saison wieder viele, viele Spiele gewinnen.“

Allein 20 waren es 2019/20 in der Bundesliga. Da kann man sich, wie Kramer sagte, schon mal „einen genehmigen“.