Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Judith Malter, Achim Müller Achim Müller

Rechte-Zoff um „Die Seele brennt“ So reagierten die Gladbach-Fans auf das Hymnen-Aus

Zuschauer auf den Tribünen im Gladbacher Borussia-Park beim Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin.

Bei Borussias Heimduell gegen Union Berlin durften 10.000 Fans wieder ins Stadion. Diese bekamen ein 1:1 zu sehen. Und wurden vorab nicht aus den Stadion-Boxen mit der Hymne „Die Seele brennt“ eingestimmt.

Mönchengladbach - Exakt 10.383 Zuschauer haben am Samstag den enttäuschenden Heim-Auftritt (1:1) der Fohlen gegen Union Berlin verfolgt. Und sie alle mussten sich auf einige Neuerungen gefasst machen. Nicht nur mit Blick auf die veränderte Einlasssituation samt verschärfter Hygieneregeln, sondern auch in Sachen Fan-Hymne, die vor dem Spiel gesungen wurde.

Wie GladbachLIVE exklusive berichtete, wird der bisherige Song „Die Seele brennt“ vorerst nicht mehr vor den Heimspielen der Fohlenelf zur Einstimmung der Fans gespielt. Borussia teilte dazu mit: „Borussia wird bis auf weiteres auf das Abspielen der Stadionhymne ,Die Seele brennt‘ verzichten. Grund dafür ist ein laufendes juristisches Verfahren mit den Urhebern des Songs. Bis zur Klärung des Sachverhalts wird das Lied daher nicht mehr im Rahmen des Stadionprogramms bei Heimspielen zu hören sein.“

Folgen Sie uns auf Instagram: @gladbachlive

Wie GladbachLIVE weiter exklusiv berichtete, ist es hinter den Kulissen zu einem Rechtsstreit zwischen den Komponisten des Liedes und dem Fanprojekt gekommen. Konkret: Es soll ein Markenrechtsstreit um den Satz „Die Seele brennt“ sein. Im November soll es dazu einen Gerichtstermin geben, seit April köchelt die Sache bereits, Anwälte sind eingeschaltet.

Borussia greift auf altbewährten Song zurück

Offen blieb jedoch, was Borussia anstatt dessen vor den Heimspielen spielen würde und wie die Fans, die seit langer Zeit endlich wieder zahlreich den Borussia-Park besuchen durften, darauf reagieren könnten.  Doch nun ist nach Borussias erstem Heimauftritt gegen Union Berlin klar: Die alte Hymne ist jetzt wieder die neue Hymne!

Der Song „Die Elf vom Niederrhein“, der erst zu Beginn der vergangenen Spielzeit von „Die Seele brennt“ ersetzt wurde, aber immer noch als zweite offizielle Vereinshymne fungierte, tritt ab sofort wieder an erste Stelle und soll kurz vor Anpfiff die Stimmung der Fans aufheizen.

Und das klappte im ersten Heimspiel der Saison sehr gut. Als Borussias Stadionsprecher Torsten Knippertz (50) die neue alte Hymne mit den Worten „Hier ist die Elf vom Niederrhein“ ankündigte, erhob sich eine Vielzahl der Borussia-Fans von ihren Sitzen. Trotz Masken vor ihren Nasen und Mündern sangen sie laut mit, klatschten im Takt und feierten die Fanrückkehr in den Borussia-Park frenetisch.

Folgen Sie uns auf Twitter: @gladbachlive

Egal, wie der Rechtsstreit also letztlich enden wird, den Fans scheint die Rückkehr von „Die Elf vom Niederrhein“ gut zu gefallen. Für Borussia wäre es also durchaus eine Überlegung wert, weiterhin bei ihrer ursprünglichen Hymne zu bleiben. Die Stimmung leidet jedenfalls bislang keinesfalls darunter.