Mönchengladbach - Für Borussias Patrick Herrmann (29) muss der 5:0-Sieg bei der SV Elversberg in der zweiten Runde des DFB-Pokals besonders schön gewesen sein. Nicht nur, dass der 29-Jährige seit langer Zeit mal wieder ein Spiel in seiner saarländischen Heimat, Herrmann ist nur wenige Kilometer vom Stadion der Elversberger entfernt aufgewachsen, absolvierte, Herrmann krönte sein „Heimspiel “sogar noch mit einem eigenen Treffer.
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In der 69. Minute hatte Borussias „treue Seele“ (seit 2008 im Verein) seinen Treffer selbst eingeleitet, indem er sich auf dem rechten Flügel gegen seine Elversberger Gegenspieler durchsetzte. Sein Querpass fand schließlich Mitspieler Ibrahima Traoré (32), der sich die Kugel jedoch kurz zurechtlegen musste. In der Zwischenzeit war Herrmann dann schon ins Zentrum gezogen. Dort bekam er den Ball von Traoré hoch zurückgespielt und köpfte schließlich problemlos ins gegnerische Tor ein.
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Für Herrmann nicht das erste Mal. Immerhin hat der Angreifer der Fohlen bereits 28 Pokalspiele für den VfL auf dem Buckel, traf dabei insgesamt viermal. Kein anderer Spieler im aktuellen Kader der Gladbacher hat so viele Partien im DFB-Pokal für Borussia vorzuweisen.
Im aktuellen Wettbewerb ist Herrmann mit drei Treffern zudem sogar Borussias bester Torschütze. Grund genug für Herrmann, nach der Partie mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause zu gehen. „Es war ein super Spiel von unserer Mannschaft, so wie wir es uns vorgestellt haben. Jetzt können wir alle entspannt Weihnachten feiern“, gab er nach der Partie zu Protokoll.
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Noch schöner wäre es für Herrmann allerdings, wenn sein 2022 auslaufender Vertrag beim VfL demnächst nochmal verlängert werden würde. Denn: Jüngst betonte der 29-Jährige im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ nochmals, am liebsten bis zum Karriereende bei Borussia spielen zu wollen.
Herrmann: „Würde am liebsten meine gesamte Karriere bei Borussia verbringen“
Herrmann: „Das wäre toll, ich habe ja immer betont, dass ich am liebsten meine gesamte Karriere bei Borussia verbringen würde. Aber Corona hat den Fußball sehr verändert und vieles relativiert. Man muss sehen, wie sich alles entwickelt. Es kann sein, dass die Situation für mich ein Vorteil ist, was die Verlängerung bei Borussia angeht, aber im Moment haben wir da noch keine weiteren Gespräche geführt. Es ist ja auch noch Zeit. Klar ist: Wenn mein Vertrag endet, bin ich 31, dann will ich noch ein paar Jahre spielen. Am liebsten hier in Gladbach, wenn es aber nicht geht, werden wir sehen, was passiert.“
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Vielleicht hat sein Pokal-Treffer in Elversberg ja dazu beigetragen, dass sein Kontrakt nochmals verlängert wird. Einen echten Pokal-Spezialisten wird VfL-Trainer Marco Rose (44) doch sicherlich gern in den eigenen Reihen wissen.


