„Keine Kraft, um dem standzuhalten“Die Gladbacher sprechen über Last-Minute-Pleite bei RB

Mönchengladbachs Jordan Beyer kniet nach Schlusspfiff auf dem Rasen

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Mönchengladbachs Jordan Beyer kniet nach Schlusspfiff auf dem Rasen und ärgert sich. Die Gladbacher haben zuvor eine 2:0-Führung verspielt und 2:3 bei RB Leipzig verloren.

Aktualisiert

Leipzig - Gladbach hat am Samstag (27. Februar 2021) in der Fußball-Bundesliga das Top-Spiel bei RB Leipzig mit 2:3 verloren. Unsere Redaktion hat Stimmen und Reaktionen dazu zusammengestellt.

  1. Gladbach verliert das Top-Spiel bei RB Leipzig mit 2:3
  2. Die Fohlen hatten zuvor 2:0 geführt
  3. Das sagen Sommer, Hofmann und Co zur ärgerliche Niederlage in Roses Geburtsstadt

Gladbachs Sommer: „Wir waren die schlechtere Mannschaft“

Yann Sommer (Torhüter Borussia): „Wir müssen uns am Ende vorwerfen, dass wir das Spiel nicht sauber über die Zeit gebracht haben. Wir waren die schlechtere Mannschaft, Leipzig hat vor allem in der zeiten Halbzeit Dauerdruck gemacht. Wir waren im Dauerstress und haben keine Entlastung mehr gefunden, so verliert man dann das Spiel. Wir müssen das Spiel heute abhaken, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und am Dienstag eine gute Leistung auf den Platz bringen, denn wir wollen nach Berlin.“

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Gladbach: „Hätten den Punkt gerne mitgenommen“

Jonas Hofmann (Spieler Borussia): „Den Punkt hätten wir gerne mitgenommen, aber wir haben in der zweiten Halbzeit auch nicht mehr für Entlastung sorgen können. Wir standen sehr tief und oft ist es gegen so einen Spielstarken Gegner nur eine Frage der Zeit, bis Tore fallen. Das dritte Tor noch in der Nachspielzeit zu kriegen war aber sehr bitter.“

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Die Einzelkritik zum bitteren 2:3 der Gladbacher in Leipzig

Die Einzelkritik zum bitteren 2:3 der Gladbacher in Leipzig

Marco Rose (Trainer Borussia): „In der Nachspielzeit noch zu verlieren, ist für die Jungs echt bitter. Natürlich war Leipzig vor allem in der zweiten Hälfte drückend überlegen, auf Grund unserer kämpferischen Leistung hätten wir dennoch ein Remis verdient gehabt. Diesen Punkt hätten wir gerne mitgenommen, weil er uns in der aktuellen Situation gutgetan hätte und vor allem fürs Gefühl sehr wichtig gewesen wäre. Anfangs ist viel von dem aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben. Der Substanzverlust wurde dann im Laufe der Partie immer größer. Die Leipziger haben es sehr gut gemacht, und hinten heraus hatten wir nicht mehr die Kraft, um dem standzuhalten.“

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RB Leipzig verschärft mit Heimsieg Borussia-Krise

RB Leipzig verschärft mit Heimsieg Borussia-Krise

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Ich habe mich nach dem Abpfiff riesig gefreut, weil es ein hochverdienter Sieg war. Wir haben in der Anfangsphase zwei Gegentore bekommen, die wir beide sehr schlecht verteidigt haben. Danach haben wir es gut gemacht und die Gladbacher zu vielen langen Bällen gezwungen. Offensiv hatten wir auch schon in der ersten Hälfte viele Aktionen, die hätten gefährlich werden können. In der zweiten Hälfte war es unglaublich gut, wir haben viel Druck gemacht, hatte ein gutes Gegenpressing und vor allem die Einwechselspieler haben für starke Impulse gesorgt. Am Ende sind wir belohnt worden, weil wir immer dran geglaubt haben. Gegen eine gute Gladbacher Mannschaft einen 0:2-Rückstand noch zu drehen, ist nicht so einfach. Der Sieg war tabellarisch sehr wichtig und setzt viele Emotionen und hoffentlich auch Kräfte für die nächsten Aufgaben frei.“

Blick auf das Stadion während die Fans zum Spiel kommen.

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