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Von Yannick Reinke

Unter den Augen eines Weltmeisters Gladbach-Talente gewinnen Jugend-Spektakel 

Die U15 von Borussia Mönchengladbach hat den „Porsche Fußball Cup“ 2022 in Mönchengladbach gewonnen. Das Foto stammt vom Vorrundenspiel gegen RB Salzburg am 24. September 2022. Ein Salzburger Angreifer ist im Zweikampf mit einem Gladbacher Verteidiger.

Die U15 von Borussia Mönchengladbach hat den „Porsche Fußball Cup“ in Mönchengladbach gewonnen. Das Foto stammt vom Vorrundenspiel gegen RB Salzburg am 24. September 2022.

Erfolg für den Fohlen-Stall! Die U15 von Borussia Mönchengladbach hat am Sonntag (25. September 2022) den „Porsche Fußball Cup“ gewonnen. Beim Turnier, das auf dem Fohlen-Platz im Borussia-Park ausgetragen wurde, setzten sich die Gladbacher Talente gegen vier Klubs durch.

Gladbach: U15 gewinnt Finale gegen RB Salzburg

Die U15 von Borussia Mönchengladbach setzte sich im Finale des Turniers mit 1:0 gegen die Red-Bull-Akademie aus Salzburg durch.

Die zweite Ausgabe des Cups wurde am vergangenen Wochenende (24. und 25. September 2022) ausgetragen – erstmals im Borussia-Park in Mönchengladbach. Teilnehmer waren die Partnervereine des Autoherstellers, Erzgebirge Aue, Stuttgarter Kickers, RB Leipzig, RB Salzburg und Gastgeber Borussia.

Mit drei Siegen und einem Unentschieden schlossen die Gladbacher bereits die Gruppenphase (jeder gegen jeden) auf Platz eins ab. Gespielt wurde jeweils zweimal 20 Minuten.

Im Finale setzte sich das Team von Trainer Mihai Enache (41) mit 1:0 gegen RB Salzburg durch. In der Vorrunde hatten die Fohlen bereits mit 3:1 gegen die Österreicher gewonnen.

Unter den Augen von Weltmeister und Porsche-Markenbotschafter Sami Khedira (35) waren beide Teams lange ebenbürtig, viele Torchancen erspielten sie sich allerdings nicht. Die beste Gelegenheit hatte Asher Artz kurz vor der Pause aus spitzem Winkel (19.).

Weltmeister Sami Khedira, hier am 22. September 2022 am Rande eines Testspiels zwischen dem VfB Stuttgart und Grasshopper Club Zürich zu sehen.

Weltmeister Sami Khedira, hier am 22. September 2022 am Rande eines Testspiels zwischen dem VfB Stuttgart und Grasshopper Club Zürich zu sehen, war als Markenbotschafter von Porsche vor Ort.

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine umkämpfte Partie ohne nennenswerte Torszenen. Dennoch zeigten beide Mannschaften ansehnlichen Fußball.

In der Schlussphase nahm das Finale dann noch mal an Fahrt auf. In der 37. Minute parierte Gladbach-Keeper Jihan Masseling stark einen direkten Freistoß der Gäste aus Österreich.

Zwei Minuten später sorgte Armando Güner für den Lucky Punch. Asher Artz hatte im Mittelfeld ein Kopfballduell für sich entschieden und den Mitspieler auf die Reise geschickt. Der blieb vor dem Tor eiskalt und erzielte den umjubelten Siegtreffer.

Nach Platz zwei im Vorjahr geht der Wanderpokal nun also an den Niederrhein, Kapitän Mathieu Nguefack stemmte den zehn Kilogramm schweren „Pott“ in die Höhe.

Im Spiel um Platz drei hatten sich zuvor die Stuttgarter Kickers mit 2:0 gegen Erzgebirge Aue durchgesetzt. Titelverteidiger RB Leipzig landete mit nur einem Punkt aus vier Partien auf dem fünften Platz.

Bester Torschütze wurde Julian Schmidt von den Stuttgarter Kickers mit fünf Treffern. Salzburgs Dominik Dobis wurde von den Trainern der teilnehmenden Teams zum Spieler des Turniers gewählt. Kickers-Keeper Malik Kuriata erhielt die Auszeichnung als bester Torhüter.

Gladbachs Nachwuchsdirektor Mirko Sandmöller (39) zog im Anschluss ein positives Gesamtfazit: „Ich glaube, dass alle Spaß gehabt haben. Die Spiele haben Spaß gemacht, zuzuschauen. Ich bin sehr glücklich, dass wir das so auf den Platz bekommen haben.“

Auch Sami Khedira zeigte sich beeindruckt. „Es wurde guter und leidenschaftlicher Fußball gespielt. Alle haben ihr Herz auf dem Platz gelassen, es war qualitativ sehr hochwertig. Wir haben ein tolles Wochenende erlebt“, so der Weltmeister.

Dank der insgesamt 27 Turnier-Tore kamen außerdem 13.500 Euro für einen guten Zweck zusammen. „Bei ‚Tore für Charity‘ unterstützen wir zwei gemeinnützige Organisationen. Für jedes geschossene Tor spenden wir 500 Euro“, erklärte Marc Lieb, Teamleiter Sportkommunikation von Porsche, im Vorfeld.

Der Autohersteller rundete auf 20.000 Euro auf, sodass jeweils 10.000 Euro an den „Interkulturellen Familienverband MG e.V.“ und den „TV Schiefbahn 1899 e.V.“ gingen.