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Von Achim Müller, Judith Malter

„Es wäre phänomenal für uns“ Wird Thuram zu Borussias Joker im Abstiegskampf?

Marcus Thuram (l.), Alassane Plea (M.) und Breel Embolo (r.) unter sich: Die Stürmer von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach haben nach dem Duell gegen Wolfsburg (26. Februar 2022) auch mal wieder lachen können. Plea klatscht in die Hände.

Marcus Thuram (l.), Alassane Plea (M.) und Breel Embolo (r.) unter sich: Die Stürmer von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach haben nach dem Duell gegen Wolfsburg (26. Februar 2022) auch mal wieder lachen können.

Gepunktet? Check! Tor geschossen? Check! Ordentlich gespielt? Check! Gute Laune? Check! Lob vom Sportdirektor? Check!

Borussia hat im Heimspiel (26. Februar 2022) gegen Wolfsburg (2:2) zwar keinen Sieg einfahren können – dafür neben einem Teilerfolg sich zugleich jedoch über einen womöglich richtungsweisenden Moment freuen dürfen.

Gemeint ist der erste (!) Saisontreffer von Stürmer Marcus Thuram (24). Der Franzose ist wieder da.

Gladbach: Hofmann hofft auf einen starken Thuram im Liga-Finish

Erstmals seit dem 18. Dezember 2021 hatte Fohlen-Cheftrainer Adi Hütter (52) Thuram wieder in der Startelf gebracht.

Und erstmals seit seinem Innenbandriss im Knie im August 2021 hat der Angreifer wieder in einem Auftritt für Borussia überzeugen können.

„Tikus“ ist wieder da. Zurück aus dem Leistungsloch. Gladbachs wertvollster Spieler (28 Millionen Euro Marktwert) nimmt zum Liga-Finish Fahrt auf.

Wie wichtig ein Thuram in Form für Borussia sein kann, hat der Franzose in den vergangenen Spielzeiten gezeigt. Dass Gladbach in dieser Saison sportlich so abgeschmiert ist – Thurams Leistungsprobleme zählen zu den Gründen.

Kein Wunder, dass der neue Sportdirektor Roland Virkus (55), der wahrlich kein leichtes Erbe angetreten hat, nun die Thuram-Wiederauferstehung hocherfreut zur Kenntnis genommen hat.

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Virkus: „Wir haben mit ihm gesprochen. Mehrfach. Mit solchen Spielen holst du dir als Stürmer wieder das Vertrauen. Er hatte viele kleine Dinge, die positiv waren. Ich muss ehrlich sagen, mich macht das auch ein wenig stolz, dass der Junge sich anscheinend selber aus dieser Situation herausgearbeitet hat. Er hat wirklich ein schönes Tor gemacht. Den werden wir brauchen.“

Stimmt! Denn Gladbach braucht im Existenzkampf dringend Tore, um weiter punkten zu können. Ein knipsender Thuram wäre da sehr hilfreich.

27 Punkte hat die Borussia nach 24 Spieltagen auf dem Konto. 38 Zähler sollten am Ende der Saison reichen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Elf Punkte sollten also mindestens aus den kommenden Duellen gegen Stuttgart, Hertha BSC, Bochum, Mainz, Fürth, Köln, Freiburg, Leipzig, Frankfurt und Hoffenheim her.

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Zur Erinnerung: In der Hinserie konnte Gladbach gegen exakt diese Gegner gerade einmal neun (!) Punkte einfahren.

Da fehlte der Borussia ein Thuram in Top-Form.

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Kein Wunder also, dass Team-Kollege und Nationalspieler Jonas Hofmann (29) zu Thurams ordentlichem Tor-Comeback gegen Wolfsburg sagt: „Es wäre phänomenal für uns, wenn Tikus jetzt wieder in Fahrt käme. Ich glaube daran, weil Tore jedem Spieler Selbstvertrauen geben. Er ist einer, der vorne Bälle behaupten kann, dazu ist er wahnsinnig schnell. Es wäre sehr wichtig für uns, wenn er in den nächsten Wochen wieder das zeigen könnte, was er so alles draufhat.“

Cheftrainer Adi Hütter (52): „Es ist wichtig für uns, dass ein Marcus Thuram das erste Mal getroffen hat.“

Gladbach will endlich raus aus dem Abstiegsschlamassel. Weitere Thuram-Treffer wären da sicherlich hilfreich.