Keine Punkte für Borussia Mönchengladbach bei RB Leipzig: Tim Kleindienst ärgerte sich, dass es nach dem ersten Gegentor bergab ging.
„Keinen Kinderfußball spielen“Kleindienst schimpft nach Gladbach-Pleite

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Tim Kleindienst war mit dem Gladbach-Auftritt in Leipzig nach dem Rückstand nicht zufrieden.
Tor-Debüt der „Reitz“-Figur, eine traumhafte Rückkehr von Christopher Nkunku: Auch dank seiner Neuzugänge hat RB Leipzig zum Auftakt ein 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach gefeiert.
Nationalspieler Ridle Baku (26.), Antonio Nusa (49.) und der Ex-Gladbacher Rocco Reitz (66.) trafen für die Leipziger, die Borussia unter dem Strich keine Chance ließen. Entsprechend reserviert war die Stimmung im Lager der Fohlen.
Tim Kleindienst ärgert sich über Gladbach-Auftritt nach dem Rückstand
Kapitän Tim Kleindienst war mit dem Auftritt vor der Pause sogar noch zufrieden. Doch der Nationalspieler merkte an, dass es ab dem ersten Gegentor schließlich bergab gegangen sei.
„Das kam erst durch den Rückstand, weil wir dann viel dem Ball hinterherlaufen mussten. Wenn Leipzig führt, dann sind sie eine Top-Mannschaft. Aber wir hatten schon Chancen, sie zu schlagen. Dann dürfen wir halt nicht solchen Kindergarten-Fußball spielen, sondern müssen Männerfußball spielen“, schimpfte Kleindienst.
Gladbach spielte anfangs mutig mit, ließ keine Großchancen zu und wurde selbst gefährlich. Einen Schuss von Hugo Bolin (21.) lenkte RB-Torwart Maarten Vandevoordt an den Pfosten, ehe er den Abpraller vor dem heraneilenden Kleindienst von der Linie kratzte.
Doch Leipzig hatte die passende Antwort. Mit dem ersten guten Spielzug der Partie hebelten Baku und Tidiam Gomis, zunächst Mittelstürmer statt Nkunku, die Gladbacher Abwehr per Doppelpass aus – und der deutsche Nationalspieler schob eiskalt ein.
Auch Keeper Moritz Nicolas war nicht zufrieden mit dem Verlauf des Spiels nach dem Gegentor: „Wenn du zum Start 0:3 verlierst, ist das enttäuschend. Ich finde, dass wir in den ersten 20 Minuten recht ordentlich im Spiel waren und einige gute Ballstaffetten hatten. Am Ende des Tages haben uns dann einfach die entscheidenden Prozentpunkte in den Duellen gefehlt. Vorne waren wir nicht konsequent genug, hinten auch nicht.“
Leipzig schon vor der Pause mit Top-Chancen für das 2:0
Zwar steckten die Gäste in der Folge nicht auf, aber RB erhöhte den Druck. Antonio Nusa (38.) zielte nach Flanke von Kapitän David Raum nur knapp daneben, Willi Orban (42.) traf per Kopf die Latte.
Nach der Pause kamen die Leipziger viel zwingender aus der Kabine, als sie das Spiel begonnen hatten. Und sie fingen gar an zu zaubern. Mit der Hacke legte Gomis auf Nusa ab, der Norweger gönnte sich ein paar Übersteiger, bevor er den Ball wunderschön ins Netz schlenzte.
Über Konter stellte RB Gladbach immer wieder vor Probleme, Nicolas bewahrte seine Mannschaft mit mehreren aberwitzigen Paraden innerhalb weniger Minuten vor der Vorentscheidung. Reitz konnte ihn später dann allerdings doch noch einmal bezwingen. (dpa/bc)
