Fohlenelf vor Hammer-AuftaktMit dieser Aufstellung will Polanski RB knacken

Tim Kleindienst klatscht im Trikot

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Tim Kleindienst klatscht im Trikot

Die Bundesliga geht wieder los und für Gladbach steht sofort eine Mega-Herausforderung an. Das könnte die Anfangsformation sein.

Die Bundesliga-Saison startet für Borussia Mönchengladbach direkt mit einer gewaltigen Aufgabe. Am Samstag (29. August, 15.30 Uhr) müssen die Fohlen bei RB Leipzig ran, einer Mannschaft, die für ihre aufreibende und energiegeladene Spielweise berüchtigt ist.

Gerade gegen solche Kontrahenten tat sich die Elf vom Niederrhein in der Vergangenheit oft schwer, was die bitteren Niederlagen wie das 1:5 bei Hoffenheim oder das 1:3 in Augsburg letzte Saison verdeutlichten. Coach Eugen Polanski stellt daher eine unmissverständliche Anforderung an sein Team für die kommende Saison: Es braucht mehr Biss, mehr Siegeswillen und insbesondere eine höhere Intensität.

Polanski hat klare Vorstellung für die Startelf gegen Leipzig

„Wir müssen zu uns selbst unangenehm sein, um für den Gegner unangenehm zu sein“, äußerte der Trainer vor Kurzem. Die Statistik der letzten Spielzeit, mit nur Rang 13 bei Sprints und Platz 14 bei intensiven Läufen, soll der Vergangenheit angehören.

Polanski scheint bereits eine klare Vorstellung seiner Startformation zu haben, um es mit den Leipzigern aufzunehmen, die mit ihrem neuen Coach Martin Demichelis sogar noch druckvoller agieren wollen.

Die Position zwischen den Pfosten besetzt die frische Nummer eins, Moritz Nicolas, auf den in Leipzig deutlich mehr Arbeit zukommen dürfte als noch im DFB-Pokal. In der Verteidigungslinie wird rechts wohl Daiki Hashioka auflaufen, weil sein Rivale Yukhym Konoplia verletzungsbedingt ausfällt.

Die Innenverteidigung formen der zum Anführer gereifte indonesische Nationalspieler und Vize-Kapitän Kevin Diks zusammen mit Ko Itakura. Laut Polanski ist Itakura nach einer vollen Trainingswoche ein ganz heißer Anwärter, wobei er auch den 19-jährigen Jan Leszczynski in den Ring warf.

Die linke Abwehrseite sichert sich Lukas Ullrich, der sich im Wettstreit gegen Neuzugang David Herold durchgesetzt und seine starke Verfassung mit einem Treffer im Pokalwettbewerb bewiesen hat. Das berichtet „rp-online.de“.

Sander und Stöger in der Zentrale, Kleindienst startet im Sturm

In der Zentrale des Mittelfelds sind insbesondere die defensiven Fähigkeiten gefragt. Philipp Sander soll hier für die nötige Ordnung sorgen; er glänzte bereits in Mainz mit intelligenten Zuspielen nach vorne.

An seiner Seite hat sich Kevin Stöger etwas unerwartet einen Platz erkämpft. Weil Neuzugang Zento Uno die Vorbereitung nur teilweise absolvieren konnte und Jens Castrop wegen einer Schulterblessur fehlt, dürfte Stöger gegenüber Enzo Leopold die besseren Karten haben. Dass er im DFB-Pokal von Beginn an ran durfte, ist ein klares Indiz für einen Einsatz in Leipzig.

Eine bewegliche Offensivabteilung soll für den erforderlichen Druck nach vorne sorgen. Auf der rechten Außenbahn hat Franck Honorat wegen seiner Stärken im Konterspiel die Nase vorn, während Wael Mohya als Alternative von der Bank in den Startlöchern steht.

In der Mitte hat sich der Schwede Hugo Bolin nach sechs Monaten zur Akklimatisierung und einer beeindruckenden Vorbereitung seinen Platz als agiler Spielmacher redlich verdient – beim 5:0-Triumph im Pokal war er der überragende Akteur.

Den linken Flügel besetzt Robin Hack, der eine gute Vorbereitung absolvierte und dessen Fähigkeiten im Dribbling wichtig werden dürften.

In der Sturmspitze feiert Kapitän Tim Kleindienst nach beinahe einem Jahr Verletzungs-Zwangspause sein Comeback in der Anfangsformation, auch wenn man bei ihm noch etwas Geduld haben muss. Für Isac Lidberg ist somit vorerst die Rolle des Einwechselspielers vorgesehen. (red)

Mit Tim Kleindienst (r) und Ko Itakura wollen die Fohlen in Leipzig jubeln.

Polanskis Geheim-Plan So will Gladbach in Leipzig jubeln