„Nicht einmal drüber gesprochen“Mögliche Abgänge: Gladbach-Boss räumt mit Gerüchten auf

Rouven Schröder sitzt neben den Gladbacher Trainern und Betreuern auf der Bank.

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Rouven Schröder, hier auf der Trainerbank mit dem Gladbach-Staff, hat noch einige arbeitsreiche Tage vor sich.

Gladbach startet in die Bundesliga. Im Hintergrund arbeitet Rouven Schröder weiter am Kader.

Auf Borussia Mönchengladbach wartet direkt eine echte Reifeprüfung: Zum Bundesliga-Start geht es zu Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr).

Die Startelf steht soweit, doch im Hintergrund sondiert Sportboss Rouven Schröder weiter den Markt. Zwischen den Pfosten wird wie gehabt Moritz Nicolas stehen, während die Abwehrkette wohl aus Kevin Diks, Ko Itakura, Daiki Hashioka sowie Lukas Ullrich gebildet werden dürfte. Das berichtet „rp-online.de“.

Gladbach-Boss: „Da sind Sachen dabei, die noch spannend werden könnten“

In der Schaltzentrale beanspruchen Philipp Sander zusammen mit Kevin Stöger aktuell die Pole-Position, weil Jens Castrop verletzungsbedingt passen muss und Zento Uno konditionell hinterherhinkt. Florian Neuhaus fand zuletzt keine Berücksichtigung und fehlte bereits beim 5:0-Kantersieg gegen TSV Schott Mainz im Pokalwettbewerb. 

Schröder stellte dennoch klar: „Wir haben nicht einmal über eine Vertragsauflösung gesprochen.“ Der 29-jährige Stratege kassiert bis 2027 jährlich vier Millionen Euro Gehalt und plant fest damit, sein Engagement am Niederrhein bis zum Schluss durchzuziehen. 

Vorne sollen der formstarke Hugo Bolin als Spielmacher sowie Robin Hack und Franck Honorat bzw. Wael Mohya über die Flügel für ordentlich Alarm sorgen. Im Angriffszentrum kehrt Spielführer Tim Kleindienst wieder zurück aufs Feld, Isac Lidberg muss deshalb vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Parallel sondiert Schröder den Spielermarkt: Nach bisher neun Verpflichtungen schließt der Manager frische Deals in beide Richtungen keineswegs aus, speziell falls Profis wie Joe Scally oder Tomas Cvancara noch wechseln.

„Das wäre ja doof, wenn wir die Tür zumachen. Wenn dann doch noch einer kommt, wirkt das nicht authentisch und glaubwürdig“, sagte Schröder bei der Spieltags-PK.

Der Deadline-Day ist am 1. September, doch Schröder betont, dass zumindest bei den Abgängen auch darüber hinaus noch etwas gehen könnte. „Alle reden vom ‚Deadline Day‘. Ich habe mir heute noch mal alle Transferfenster angestrichen, die nach dem 1. September noch offen sind. Da sind Sachen dabei, die noch spannend werden könnten“, so Schröder. (red)

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