Klartext vom Gladbach-BossSchröder schickt zwei Stars auf die Transferliste

Rouven Schröder fasst sich an die Stirn.

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Rouven Schröder hat zwei Gladbach-Stars auf die Transferliste geschickt.

Zwei Top-Spieler auf dem Abstellgleis! Der Boss macht eine unmissverständliche Ansage.

Der Hammer bei Borussia Mönchengladbach passierte nicht im Spiel am Sonntag (23. August), sondern schon bei der Kader-Nominierung für den DFB-Pokal.

Beim lockeren 5:0-Erfolg gegen den Fünftligisten TSV Schott Mainz waren nicht nur die verletzungsbedingt fehlenden Tim Kleindienst (30), Fabio Chiarodia (21), Jens Castrop, Yukhym Konoplia (26) und Zento Uno (22) nicht dabei.

Joe Scally und Florian Neuhaus von Trainer Polanski verbannt

Trainer Eugen Polanski (40) verbannte darüber hinaus zwei Top-Leute aus seinem 20-Mann-Kader: Joe Scally (23) und Florian Neuhaus (29) bekamen kein Ticket, stattdessen durften die jungen Talente Fritz Fleck, Iaia Danfa (beide 19) und Mathieu Nguefack (18) mitfahren.

Hinter dieser krassen Maßnahme steckt aber mehr als eine rein sportliche Überlegung. Von Manager Rouven Schröder (50) gibt es jetzt eine glasklare Botschaft an das teure Duo.

Auf Anfrage erklärte er: „Sie bleiben weiter vollberechtigte Lizenzspieler, wir respektieren ihre Verträge. Aber sie haben beide eine Laufzeit bis 2027 und müssen sich jetzt natürlich die Frage stellen: Wie richte ich mich aus? Ich an ihrer Stelle wäre auf jeden Fall unzufrieden.“ Das berichtet „bild.de“.

Die Message ist eindeutig: Die beiden Nationalspieler sollen sich schleunigst einen neuen Verein suchen. Zwar hebt Schröder hervor, beide trainieren „sehr gut mit, sind sie super Kerle und super Fußballer“, doch ihre Zukunft am Niederrhein scheint vorbei zu sein. „Mal sehen, ob jetzt Bewegung reinkommt“, fügt der Manager hinzu.

Bei Neuhaus ist eine Verlängerung des Vertrags keine Option mehr, und er hat bereits signalisiert, sich nicht vom Hof jagen zu lassen. Scally wiederum hat den Traum von der Premier League, doch bisher fehlt ein passender Interessent.

Coach Eugen Polanski möchte die Tür für die beiden aber noch nicht komplett schließen. Gegenüber der „Bild“ sagte er: „Die Entscheidung für den Kader in Mainz hatte mit der Ausrichtung für dieses konkrete Spiel zu tun. Das kann Samstag in Leipzig schon wieder anders aussehen.“

Besser werden die Chancen für das Duo dadurch allerdings kaum: Kleindienst kommt definitiv zurück und Chiarodia ist ebenfalls wieder fit, was den internen Wettbewerb nochmals verschärft. Das Match in Leipzig könnte speziell für Scally die finale Möglichkeit sein, sich ins Schaufenster zu stellen, bevor am 1. September das Transferfenster schließt. (red)

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