Doppelpack-Held Bolin im Fokus: Der Trainer will noch mehr sehen!
Konkurrent ausgestochenPolanski-Kritik am Torjäger vom Dienst überrascht

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Starker Saison-Einstand für Hugo Bolin im Pokal.
Nach einer Saison zum Vergessen weht bei Borussia Mönchengladbach ein anderer Wind. Das erfährt nun auch Angreifer Hugo Bolin (23) am eigenen Leib.
Der Schwede avancierte beim klaren 5:0-Pokalsieg über Schott Mainz mit seinen Toren zum 1:0 und 3:0 zum Matchwinner. Damit hielt er Wort, denn er hatte sich für die Saison mehr Effizienz vorgenommen.
Eugen Polanski: „Noch aggressiver in die Abschluss-Situationen gehen“
Aber Coach Eugen Polanski (40) sorgt sofort für Ernüchterung. Trotz der Glanzleistung von Bolin verlangt der Übungsleiter noch mehr von seinem Schützling. „Cool, dass er sich das von sich selbst fordert – und genau das habe ich ihm auch für die neue Saison mitgegeben. Es ist wichtig, dass Hugo sofort trifft, aber er kann noch mehr“, meint Polanski.
Er solle „noch aggressiver in die Abschluss-Situationen gehen“ und nicht so viel grübeln. Speziell mit Blick auf das anstehende Duell in Leipzig, wo Gladbach im deutschen Oberhaus bislang nie gewinnen konnten, sei Zögern fehl am Platz. Das berichtet „bild.de“.
Der Spieler selbst äußerte sich nach der Partie glücklich: „Es war nicht einfach, weil die Mainzer tief verteidigt haben, aber wir haben die richtigen Lösungen gefunden und am Ende verdient gewonnen. Wir haben unseren Job erledigt und einen guten Start hingelegt.“
Zugleich zeigte er aber auch Verständnis für die Worte seines Vorgesetzten und gab sich selbstkritisch: „Wir hätten noch mehr Chancen kreieren und noch mehr Tore schießen können.“ Als positiven Aspekt betonte er, „dass wir die Kugel nach Ballverlusten immer wieder schnell zurückgewonnen haben.“
Zuspruch bekommt Bolin stattdessen von Manager Rouven Schröder (50). Er ist voll des Lobes: „Es ist stark, wie Hugo die Dinge auf engstem Raum lösen kann.“ Außerdem hebt Schröder die „super Vorbereitung“ sowie das Tempo und die Agilität des Stürmers hervor und macht deutlich, dass Bolin „sich einen klaren Stammplatz erkämpft“ habe.
Diese Situation wirkt sich unmittelbar auf den Konkurrenzkampf im Team aus. Für Franck Honorat (30) bedeutet das zunächst einen Platz auf der Bank. Nach seiner Zwei-Tore-Show im Pokal scheint Bolin auch für die schwierige Aufgabe in Leipzig die Nase vorn zu haben. (red)

