Heilsbringer aus der Schweiz?Dieser Zehner wäre die Antwort auf Gladbachs Kreativ-Loch!

Robin Hack und Franck Honorat beim gemeinsamen Torjubel.

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Robin Hack und Franck Honorat müssen noch zulegen.

Die Fohlen haben ein Problem im Mittelfeld. Ein bereits bekannter Name taucht wieder auf!

Ein klarer 5:0-Erfolg gegen Schott Mainz brachte Borussia Mönchengladbach zwar in die nächste Pokalrunde, deckte aber auch schonungslos eine Baustelle auf.

Dem Team von Coach Eugen Polanski mangelt es sichtlich an einem kreativen Kopf für die Zentrale. Wael Mohya und Hugo Bolin versuchten sich auf der Zehnerposition, drifteten aber ständig auf die Außenpositionen ab, um gefährlich zu werden. Ihre Qualitäten sind eindeutig auf dem Flügel zu finden, was ein Loch im Zentrum hinterließ.

Honorat und Hack sind nicht in Top-Form

Die Problematik wird dadurch noch größer, dass die erfahrenen Flügelstürmer Franck Honorat und Robin Hack aktuell nicht ihre Top-Leistung abrufen. Speziell die Causa Honorat bereitet Sorgen. Der Franzose, der gerade 30 Jahre alt wurde, wirkt am Niederrhein unzufrieden und hat schon im Frühling seinen Abschiedswunsch hinterlegt.

Seither befindet er sich in einer Leistungskrise; in den finalen sechs Partien der letzten Bundesliga-Saison gelang ihm keine einzige Torbeteiligung. Dadurch erhöht sich die Last für die jungen Talente, denen man Formschwankungen zugestehen muss. Das berichtet „BMG-News“.

Für die Behebung des Kreativ-Problems könnte ein Spieler sorgen, dessen Name am Niederrhein schon einmal kursierte: Alvyn Sanches. Der Schweizer erfüllt genau die Kriterien, die Gladbach sucht. Schon im Sommer 2025 soll Roland Virkus ein Auge auf den Offensivkünstler geworfen haben, doch eine Kreuzbandverletzung verhinderte damals mehr.

Man holte stattdessen Reyna, dessen Anfälligkeit für Verletzungen sich leider bewahrheitete. Sanches ging trotz seiner Blessur im vergangenen Sommer für 3,5 Millionen Euro von Lausanne Sport zu den Young Boys Bern.

Sanches feierte im Oktober sein Comeback und spielte nach der schweren Verletzung eine herausragende Saison. Für die Young Boys gelangen dem 23-Jährigen in 38 Partien 12 Treffer und acht Assists, was seinen Marktwert auf 10 Millionen Euro nach oben schnellen ließ.

Er knüpft in der aktuellen Saison nahtlos an diese Leistungen an: In den ersten vier Spielen stehen bereits zwei Tore und zwei Vorlagen zu Buche. Der Linksfuß ist für seine präzisen Pässe und das Einleiten von Torgelegenheiten bekannt – exakt die Fähigkeiten, die bei der Borussia vermisst werden.

Um Sanches zu verpflichten, müsste Rouven Schröder eine beachtliche Summe investieren; eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich steht im Raum. Die finanzielle Seite scheint jedoch kein unüberwindbares Hindernis zu sein.

Einnahmen aus Verkäufen von Akteuren wie Reitz, Elvedi und Reyna spülten etwa 36 bis 38 Millionen Euro in die Kassen. Dem stehen Ausgaben von lediglich 16 Millionen Euro gegenüber. Falls zusätzlich ein Transfer von Joe Scally realisiert wird, rückt ein Deal dieser Dimension in den Bereich des Machbaren. 

Obwohl der Schweizer Nationalspieler in Bern einen Kontrakt bis 2029 besitzt, wird ein ewiger Verbleib in der heimischen Liga als nicht wahrscheinlich angesehen. Sanches bringt die Qualität für eine der Top-Ligen in Europa mit und sein Verein ist auf Transfererlöse angewiesen. Die Borussia benötigt bis Transferschluss unbedingt noch eine Verstärkung mit Qualität, und Sanches scheint dafür der ideale Kandidat zu sein. (red)

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